Großfrüchtige Kornelkirsche 'Lukianowskij' - Container Cornus mas 'Lukianowskij'

Artikelnummer: 87150
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Die Großfrüchtige Kornelkirsche 'Lukianowskij' ist eine ukrainische Sorte seit 1975. In Katalogen erscheint sie auch als 'Pioneer'. Sie wächst mittelstark als mehrstämmiger Strauch bis kleiner Baum mit ausladender Krone von etwa 3–4 m × 3–4 m. Im Februar bis März erscheinen am kahlen Holz kleine gelbe Blütendolden, die Bestäubern Pollen bieten. Die Früchte sind birnen- bis flaschenförmig, dunkelrot bis weinrot-schwarz, oft 5–7 g schwer, fest, saftig und aromatisch. Sie eignen sich zum Frischverzehr sowie für Säfte, Sirupe, Konfitüren, Kompott und zum Trocknen. Das Fruchtfleisch enthält Vitamin C, Polyphenole, Anthocyane und Pektine. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Großfrüchtige Kornelkirsche 'Lukianowskij' - zählt zu den ukrainischen großfrüchtigen Sorten. In ausländischen Katalogen erscheint sie auch unter dem Namen 'Pioneer' und gilt als 1975 aus den botanischen Sammlungen der damaligen Ukrainischen SSR freigegeben. Sie wächst mittelstark als mehrstämmiger Strauch bis kleiner Baum mit breit ausladender Krone von etwa 3–4 m Höhe und 3–4 m Breite. Die Blüten öffnen sich sehr früh, meist im Februar bis März, in kleinen gelben Dolden am kahlen Holz und bieten frühen Bestäubern Pollen. Die Blätter sind gegenständig und elliptisch, im Sommer sattgrün und färben sich im Herbst gelb bis rötlich. Die Früchte sind länglich birnen- bis flaschenförmige Steinfrüchte, zur Reife dunkelrot bis weinrot-schwarz, oft 5–7 g schwer, mit festem, saftigem Fruchtfleisch und ausgeprägtem Aroma. In der Küche finden sie frisch ebenso Verwendung wie als Rohstoff für Säfte, Sirupe, Konfitüren, Kompott, Fruchtsaucen und zum Trocknen. Das Fruchtfleisch der Kornelkirsche wird für seinen natürlichen Gehalt an Vitamin C, Polyphenolen, Anthocyanen und Pektinen geschätzt, die gut in eine ausgewogene Ernährung passen.

Anbau: Die Kornelkirsche zählt nach ihren Ansprüchen zu den wärmeliebenden Obstgehölzen kalkhaltiger Böden. Am besten gedeiht sie auf neutralen oder schwach alkalischen Böden in sonnigen, offenen Lagen sowie an Süd-, Südost- und Südwesthängen. Sie verträgt auch trockenere Bedingungen, da sie tief wurzelt und sich selbst bei ungleichmäßig verteilten Niederschlägen mit Wasser versorgen kann. Nur während der Fruchtreife, je nach Saison von August bis September, benötigt sie mehr Feuchtigkeit. Sie ist im Holz wie in der Blüte vollständig frosthart und lässt sich erfolgreich bis in Höhenlagen von 600 m kultivieren. Kühle Lagen, besonders solche mit häufigem Nebel, sagen ihr wenig zu. Auch Schatten und Halbschatten verträgt sie nicht. Vor allem nach der Pflanzung, in der Phase des Erziehungsschnitts, ist ein kräftigerer Rückschnitt erforderlich. Bei der Pflanzung eines Strauchs werden 3–5 Hauptäste belassen und um etwa ein Drittel bis zur Hälfte eingekürzt. Dieser Schnitt wird in den ersten drei Standjahren wiederholt. Bei einem veredelten Bäumchen lässt sich die Krone mit oder ohne Mitteltrieb (Hohlkrone) ähnlich wie bei Kern- oder Steinobst aufbauen. Da die Kornelkirsche am einjährigen Fruchtholz trägt, das von Natur aus reichlich gebildet wird, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten von Strauch oder Krone. In der Volksheilkunde werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden empfohlen, vor allem bei akuten (etwa Durchfall und Bauchkrämpfen) wie auch chronischen Darmproblemen. Die heilsame Wirkung der Früchte ist bereits seit der Antike bekannt. Genutzt werden können dabei alle Pflanzenteile (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte). Rinde, Wurzeln und Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber eingesetzt. Die Früchte lassen sich bei Darmerkrankungen verwenden. Zubereitungen aus Blättern, Blüten und Früchten können bei Verdauungsproblemen, Blutarmut sowie Leber- oder Nierenleiden eingesetzt werden. Frischer, eingedickter Fruchtsaft wird bei Diabetes verwendet. In der traditionellen Medizin dient der eingedickte Saft auch bei Hauterkrankungen. Fruchtfleisch und Kernöl eignen sich zur Behandlung und Regeneration geschädigter Hautpartien. Kornelkirschen lassen sich auch mit anderen, weniger wertvollen Obstarten kombinieren. In Südwesteuropa werden die Früchte gern zu Kompott und Eingemachtem verarbeitet. Kulinarisch reizvoll ist ihre Verwendung in gemischtem Kompott mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wild. Die Früchte lassen sich zudem durch Trocknen oder Einfrieren haltbar machen. Mit dem getrockneten, gemahlenen Fruchtfleisch wird auch gegrilltes Fleisch vom Spieß bestreut. Aus getrockneten Kornelkirschen lässt sich, ähnlich wie aus Hagebutten, ein schmackhafter Tee zubereiten. Ebenso wird aus den Früchten ein aromatischer, vitaminreicher Sirup hergestellt. Das Obst kann in Alkohol angesetzt oder zu Wein und Brand verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Stoffen enthalten die Früchte reichlich Säuren und Pektin, die das Gelieren begünstigen. So wird die Kornelkirsche seit Jahrhunderten für Marmeladen, Gelees und Kompott genutzt. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln ist meist eine ausreichende Zuckerzugabe nötig.

Autor: Nikol | Revision: 18.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kornelkirsche
EAN: 2284900362521
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr, 300 und mehr
Fruchtfarbe: Rot
Ernte-/Reifedatum: August, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cornus B: CZ-4282 C: 26/FP/0116 D: PL

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