Großer Wiesenknopf - Sanguisorba officinalis Sanguisorba officinalis
Artikelnummer: 47061 9999554 3353 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Großer Wiesenknopf - eine ausdauernde Staude aus der Familie der Rosengewächse, die in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel verbreitet ist. In der Natur wächst sie auf feuchten Wiesen, an Quellen und an den Rändern von Feuchtgebieten, oft auch auf kalkhaltigen Böden, wo sich Feuchtigkeit mit kurzem Austrocknen abwechselt. Im Garten bildet sie einen festen Horst mit einer bodennahen Rosette aus unpaarig gefiederten Blättern, aus der fast blattlose, verzweigte Stängel wachsen. Die Blätter sind mittelgrün, fein gezähnt, wirken im Frühling frisch und bilden einen ruhigen Hintergrund für die Blüten. Die ausgewachsene Pflanze erreicht normalerweise eine Höhe von 70–100 cm und eine Breite von 40–60 cm. Von Juni bis September trägt sie zylindrische Blütenköpfe von etwa 2–4 cm Länge, bestehend aus kleinen dunkelroten bis weinroten Blüten mit auffälligen Staubgefäßen. Die Blüten liefern Nektar und Pollen und werden von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen gesucht, einschließlich Arten, die an Wiesenbiotope gebunden sind. Die Blütenstände behalten auch nach dem Verblühen ihre Form, daher eignen sie sich zum Schnitt und wirken auch in Sträußen mit getrockneten Gräsern dekorativ. In Kompositionen wirkt sie natürlich, lässt sich gut mit Garten-Reitgras, sibirischen Schwertlilien, Mädesüß, Kleiner Wiesenknopf oder Margeriten kombinieren. Die Pflanze ist weder dornig noch giftig, sie zeichnet sich eher durch ihre feine Textur und die Farbe der Blütenköpfe aus. Rhizome enthalten Gerbstoffe, Saponine und Flavonoide, weshalb der Blutweiderich traditionell wegen seines adstringierenden Charakters in der Kräuterkunde eingesetzt wurde, ohne gesundheitsbezogene Angaben.
Anbau: Benötigt volle Sonne bis leichten Halbschatten und einen Boden, der auch im Sommer frisch bleibt. Am besten geeignet ist lehmiger bis toniger Boden mit guter Humusversorgung, aber mit funktionierender Drainage, damit im Winter kein Wasser an den Wurzeln steht. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6,5–8,0, auch leicht alkalische Böden werden gut vertragen. Die Bewässerung ist vor allem nach der Pflanzung und bei langer Trockenheit wichtig. Mulch aus geschnittenem Gras oder Kompost hilft, die Feuchtigkeit zu halten und die Bodentemperatur zu stabilisieren. Die Düngung ist in der Regel mäßig. Auf zu nährstoffreichen Böden können die Stängel weich werden und bei Regen eine Stütze benötigen. Die Pflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, mit Abständen von etwa 40–50 cm, was ungefähr 4–6 Pflanzen pro m² entspricht. Die Frostbeständigkeit von ausgereiften Horsten liegt in der Praxis etwa bei -28 °C. Nach der Blüte können die Blütenstiele zurückgeschnitten werden, um die Selbstaussaat zu reduzieren und das saubere Erscheinungsbild des Horstes zu fördern. Im Frühjahr werden die trockenen oberirdischen Teile entfernt. Das Austreiben ist auch nach strengeren Wintern zuverlässig. Die Vermehrung erfolgt in der Regel durch Teilung im Frühjahr oder Herbst, oder durch Aussaat. Krankheiten können Blattflecken oder Mehltau bei dichter Bepflanzung verursachen. Schädlinge sind Blattläuse oder bei jungen Pflanzen eventuell Schnecken.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 06.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch S) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Rot |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Sanguisorba B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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