Großer Wiesenknopf 'Tanna' Sanguisorba officinalis 'Tanna'
Artikelnummer: 71556Produktdetailbeschreibung
Großer Wiesenknopf 'Tanna' - kompakte Gartenauslese des Großen Wiesenknopfs aus der Familie der Rosengewächse, eng mit dem niederländischen Gartengestalter Piet Oudolf verbunden. Die Art stammt von feuchteren Wiesen, Gräben und lichten Waldrändern der gemäßigten Zone Europas und Asiens. Daraus erklärt sich ihre Vorliebe für frischen Boden. 'Tanna' bildet einen dichten, festen Horst aus dunkelgrünen, unpaarig gefiederten Blättern. Über der bodennahen Rosette erheben sich fast blattlose, fein verzweigte Stängel. An ihren Enden erscheinen ab dem Sommer kurze, walzenförmige Köpfchen in dunklem Weinrot. Sie bestehen aus winzigen Einzelblüten mit auffälligen Staubblättern. Die Blütenstände wirken eher durch ihre Textur als durch Fläche und bleiben auch aus der Ferne als kleiner, dunkler Akzent im Wiesenlicht gut erkennbar. Die Blüte beginnt meist im Juni und dauert bis August oder September an, am intensivsten im Juli und August. Die Blüten liefern Nektar und Pollen und werden von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen gern besucht. Nach der Blüte trocknen die Köpfchen formstabil ein und bleiben auch im Winter dekorativ. Nicht zuletzt deshalb erhielt die Sorte den RHS Award of Garden Merit. In der Vase halten die Köpfchen gut, und in Trockengestecken kommen sie ebenfalls zur Geltung. Die Pflanze ist weder dornig noch giftig, der Duft ist unauffällig bis zart. Das Rhizom des Wiesenknopfs enthält Gerbstoffe und weitere phenolische Verbindungen. Daher hatte die Art in der traditionellen Pflanzenheilkunde ihren Platz als adstringierende Droge, ohne dass damit gesundheitsbezogene Aussagen verbunden sind.
Anbau: Benötigt wird ein Standort in voller Sonne bis leichtem Halbschatten mit einem Boden, der auch im Sommer frisch bleibt. Am besten eignet sich lehmige bis tonige Erde mit gutem Humusgehalt, aber mit funktionierender Drainage, damit im Winter kein Wasser an den Wurzeln steht. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6,5–8,0, auch leicht alkalische Böden werden gut vertragen. Gegossen wird vor allem nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder Kompost hilft, die Feuchtigkeit zu halten und die Bodentemperatur auszugleichen. Die Düngung erfolgt zurückhaltend, auf zu nährstoffreichen Böden können die Stängel weich werden und bei Regen eine Stütze benötigen. Gepflanzt wird von März bis Oktober mit einem Abstand von etwa 40–50 cm, was rund 4–6 Pflanzen pro m² entspricht. Die Frosthärte eingewachsener Horste liegt in der Praxis bei etwa -28 °C. Nach der Blüte können die Blütenstängel zurückgeschnitten werden, um die Selbstaussaat zu begrenzen und ein sauberes Erscheinungsbild des Horstes zu fördern. Im Frühjahr werden die trockenen oberirdischen Teile entfernt, der Austrieb erfolgt auch nach strengeren Wintern zuverlässig. Die Vermehrung geschieht meist durch Teilung im Frühjahr oder Herbst, alternativ durch Aussaat. An Krankheiten können bei zu dichtem Bestand Blattflecken oder Echter Mehltau auftreten, an Schädlingen Blattläuse und an jungen Pflanzen gelegentlich Schnecken.
Autor: Nikol | Revision: 6.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch S) |
|---|---|
| EAN: | 2284900164309 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Rot, Wein |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Sanguisorba B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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