Griffiths Feuerkolben Arisaema griffithii
Artikelnummer: 135075Produktdetailbeschreibung
Griffiths Feuerkolben - stammt aus den feuchten Bergwäldern des östlichen Himalaya und den angrenzenden Gebieten Tibets und Nepals. In der Natur wächst die Art in humosem Boden, der reich an verrottetem Falllaub ist, oft in einem Mosaik aus Lichtungen und lichtem Unterwuchs. Es handelt sich um eine im Sommer einziehende Knollenstaude, die im Frühjahr meist zwei aufrechte Blätter bildet, jedes in drei rautenförmige Blättchen geteilt. Die ausgewachsene Pflanze erreicht in der Regel 50–60 cm Höhe und 30–45 cm Breite. Von Mai bis Juni erscheint dicht über dem Boden der Blütenstand mit einer etwa 10–25 cm langen Spatha. Diese ist grün bis purpurn, dicht geadert und kapuzenartig gewölbt, sodass sie an den Kopf einer Kobra erinnert. Im Inneren befindet sich ein Kolben mit kleinen Blüten, denen im Spätsommer rote Beeren folgen können. Die Bestäubung erfolgt in der Regel durch Insekten, für Bienen stellt die Pflanze eher eine ergänzende Nahrungsquelle dar. In der Pflanzung wirkt sie natürlich zusammen mit Farnen, Funkien, Purpurglöckchen, Kaukasus-Vergissmeinnicht und weiteren schattenliebenden Stauden, wo der Kontrast der Blattstrukturen zur Geltung kommt. Beim Umgang ist Vorsicht geboten, denn der Pflanzensaft kann die Haut reizen und die Pflanze ist beim Verzehr gesundheitsschädlich.
Anbau: Geeignet ist ein kühlerer und feuchterer Standort, am besten im Halbschatten mit Schutz vor Mittagssonne und austrocknendem Wind. Bewährt hat sich ein humoser, lockerer und durchlässiger, stets leicht feuchter Boden mit pH 5,5–7,0. Eine gute Drainage ist vor allem im Winter wichtig, da überschüssiges Wasser das Risiko von Knollenfäule erhöht. Die Knollen werden recht tief gelegt, etwa 20 cm, damit sie dauerhaft in der kühleren Bodenzone liegen. Während des Wachstums wird regelmäßig gegossen, nach dem Einziehen der Blätter wird die Wassergabe reduziert, damit das Substrat nicht längere Zeit nass bleibt. Die Düngung erfolgt meist im Frühjahr mit Kompost oder Lauberde, gegebenenfalls mit einer schwachen Gabe Staudendünger von April bis Mai. Ein Rückschnitt ist nicht nötig, lediglich die vertrocknenden Reste werden nach dem Einziehen entfernt. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist die Art nur schwach frosthart, etwa bis 0 bis −5 °C, daher empfiehlt sich ein Winterschutz aus einer dickeren Schicht Laub und Reisig oder die Kultur in tieferen Gefäßen, die im Winter in einen frostfreien Raum mit etwa 2–8 °C gebracht werden. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr, meist von März bis Mai, in kühleren Lagen eher später. Für eine geschlossene Wirkung im Unterwuchs rechnet man mit etwa 6–9 Pflanzen pro m², je nach erwarteter Breite. Als mögliche Schädlinge treten Schnecken und Dickmaulrüssler auf, an frisch austreibenden Trieben auch Fraßschäden. Krankheiten sind eher die Ausnahme, sofern der Boden luftig und nicht vernässt ist. Eine Mulchschicht aus Lauberde oder feiner Rinde hilft, die Feuchtigkeit gleichmäßig zu halten und Temperaturschwankungen im Wurzelbereich abzumildern. Die Vermehrung ist durch Brutknollen im Spätsommer oder durch Aussaat möglich, die allerdings Geduld erfordert.
Autor: Kristýna | Revision: 10.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Produkte |
|---|---|
| EAN: | 2284900498930 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Lila, Grün |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Arisaema B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
