Graues Sonnenröschen - Helianthemum canum Helianthemum canum
Artikelnummer: 128548Detaillierte Produktbeschreibung
Graues Sonnenröschen - ein langlebiger Halbstrauch aus der Familie der Zistrosengewächse, der natürlicherweise an sonnigen, warmen Steppenhängen und Kalkfelsen Mittel- und Südeuropas wächst. In der Natur besiedelt er flache, schnell austrocknende Böden über Felsuntergrund, wo die Fähigkeit, auch im Trockenen die Form zu halten, entscheidend ist. Im Garten bildet er sitzende Polster aus kurzen, verholzenden Zweigen, die schmale bis lineale, graugrüne Blätter tragen, oft fein filzig. Das Laub ist je nach Winterverlauf und Standort immergrün bis halbimmergrün. An den Triebspitzen öffnen sich im Mai und Juni fünfzählige, schalenförmige Blüten mit einem Durchmesser von etwa 2–3 cm, meist leuchtend gelb, mit einem auffälligen Staubgefäßbüschel. Einzelne Blüten sind kurzlebig, öffnen sich aber nacheinander. Die Blüten sind meist ohne ausgeprägten Duft, bieten aber Pollen und Nektar für kleine Bienen und Schwebfliegen. In der Komposition wird sie als niedrige Beetabgrenzung, Füllung zwischen Steinen oder als Element von Schotterbeeten eingesetzt, wo sie mit Thymian, Fetthenne, Steinkraut, Schleierkraut oder niedrigen Nelken kontrastiert. Sie funktioniert auch gut am Rand einer Trockenmauer, wo die Triebe leicht überhängen. In Trockenperioden behält sie eine kompakte Silhouette und reagiert im Frühjahr gut auf einen leichten Rückschnitt, der die Verzweigung fördert.
Anbau: Unter unseren Bedingungen gedeiht das Graue Sonnenröschen am besten an voller Sonne in einem warmen Mikroklima, idealerweise an einem Hang oder in einem Beet mit Schotterdrainage. Der Boden ist am besten mager, steinig bis sandig, mit Splittbeimischung, am besten kalkhaltig mit einem pH-Wert von etwa 6,5–8. Die Bewässerung erfolgt hauptsächlich nach der Pflanzung, später verträgt die Pflanze Trockenheit und wächst in leicht trockeneren Bedingungen besser als in fruchtbarer, feuchter Erde. Die Düngung beschränkt sich in der Regel auf kleine Mengen reifen Komposts oder langsam löslichen Dünger im Frühjahr; ein Übermaß an Stickstoff führt zu weichen Trieben. Lang anhaltende Winternässe gehört zu den häufigsten Verlustursachen, daher empfiehlt sich die Zugabe von grobem Kies in die Wurzelzone und ein Kiesmulch, der gleichzeitig die Blätter sauber hält. Der Pflanzzeitpunkt liegt in der Gartenpraxis zwischen März und Oktober. In Behältern ist eine mineralische Substratmischung geeignet und die Platzierung unter Dachüberständen, damit der Winterregen die Wurzeln nicht durchdringt. Nach der Blüte wird eine leichte Kürzung der verblühten Triebe empfohlen, ins alte Holz wird in der Regel nicht geschnitten. Reife Pflanzen sind bis etwa -20 °C frosthart, junge Anpflanzungen profitieren von einem gröberen Kiesmulch und der Begrenzung von Frost-Tau-Wechseln. Die Abstände werden mit etwa 30 cm gewählt, also etwa 9–11 Pflanzen pro m². Als Krankheiten kann Wurzelfäule bei Staunässe auftreten, als Schädlinge Blattläuse an jungen Trieben.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 08.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch H) |
|---|---|
| EAN: | 2284900446375 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Helianthemum B: CZ-4282 C: 25/FP/0037 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Helianthemum B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
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