Grauer Storchschnabel 'Ballerina' Geranium cinereum 'Ballerina'

Artikelnummer: 2922
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Grauer Storchschnabel 'Ballerina' ist eine niedrige Sorte für Steingärten. Sie eignet sich ebenso für Kiesbeete und Steintröge, wo ihr kompakter Wuchs und ihre zuverlässige Blüte geschätzt werden. Die Pflanze erreicht etwa 10–15 cm Höhe und meist 30–45 cm Breite. Im Mai und Juni, oft auch noch im Juli, erscheinen hellrosa Blüten mit auffälliger dunkler Zeichnung. Am besten kommt sie in sonniger Lage auf durchlässigem, eher trockenem Boden zur Geltung. Gut eingewachsene Pflanzen sind bei guter Drainage etwa bis -29 °C, teils bis rund -35 °C winterhart. Das niedrige Polster schmiegt sich an Steine und schafft einen natürlichen Übergang zwischen Kies und höheren Stauden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Grauer Storchschnabel 'Ballerina' - ein niedriger Steingartenstorchschnabel, dessen Ursprung an pyrenäischen Gebirgsstandorten liegt, wo er auf steinigen, rasch austrocknenden Böden wächst. Die Sorte wurde bereits vor 1962 in England als Kreuzung innerhalb der Gruppe Geranium cinereum und G. subcaulescens ausgelesen und zählt seit Langem zu den am häufigsten kultivierten Formen dieser Gruppe. Sie bildet einen kompakten, polsterartigen Bestand von meist 10–15 cm Höhe und 30–45 cm Breite und ist in milden Wintern teilweise immergrün. Die eher kleinen Blätter sind graugrün, fein filzig behaart und tief gelappt, sodass sie auch im kleinen Maßstab leicht und natürlich wirken. Die schalenförmigen, fünfzähligen Blüten sind hellrosa mit kräftigen dunklen Adern und einem dunklen Fleck am Grund der Kronblätter. Die Hauptblüte fällt in die Zeit von Mai bis Juli, häufig folgen vereinzelte Blüten noch später im Sommer, und die Sorte wurde mit dem RHS Award of Garden Merit ausgezeichnet. Sie ist bienenfreundlich und lässt sich hervorragend in Steintrögen, Kiesbeeten, auf Trockenmauern und an den Rändern von Staudenpflanzungen verwenden, wo sie sich etwa mit Blaukissen, Gänsekresse, Thymian, niedrigen Glockenblumen, Fetthennen oder kleinen Ziergräsern kombinieren lässt. Das niedrige Polster schmiegt sich an Steine und schafft einen natürlichen Übergang zwischen Kies und höheren Stauden, ohne schwer zu wirken.

Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in sonniger bis halbschattiger Lage, an heißen Standorten ist leichter Mittagsschatten und eine geschützte Lage vorteilhaft. Geeignet ist humoser, aber durchlässiger Boden mit guter Drainage, in schweren Lehmböden bewährt sich eine Beimischung von Kies. Der empfohlene pH-Wert liegt im schwach sauren bis neutralen Bereich, etwa bei 6,0–7,2. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder im September und Oktober. Bei den meisten Storchschnabelarten erstreckt sich die Blüte von Mai bis Juli, remontierende Sorten blühen in kleineren Schüben bis September nach. Wässern ist nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit wichtig, eingewurzelt ist der Storchschnabel in der Regel unempfindlich gegenüber Trockenphasen. Die Düngung fällt mäßig aus, im Frühjahr genügen Kompost oder ein ausgewogener Dünger, eine Überdüngung mit Stickstoff fördert das Auseinanderfallen der Triebe. Nach der Hauptblüte empfiehlt sich häufig ein Rückschnitt des Laubs auf 5–10 cm, der den Neuaustrieb fördert und die Blüte verlängern kann. Eine Mulchschicht aus Kompost oder feinem Kies hält die Feuchtigkeit gleichmäßig und unterdrückt Unkraut, an Standorten mit Gefahr von Winternässe ist eine Kiesschicht vorzuziehen. Im Gefäß wird die Pflanze in hochwertigem Substrat mit Drainageschicht kultiviert, das Gießen erfolgt regelmäßiger, und überschüssiges Wasser muss rasch abfließen. Die Pflanzabstände richten sich nach der Wuchsstärke: niedrige Arten 25–30 cm, mittlere 35–45 cm, kräftige 50–60 cm. Die Frosthärte der meisten Gartenstorchschnäbel liegt etwa zwischen -28 und -34 °C, empfindlichere Arten benötigen einen trockeneren Winterstand. In der Praxis hilft es, im ersten Jahr auf ausreichende Durchfeuchtung des Wurzelballens zu achten und beschädigte Blätter zu entfernen. An Krankheiten können Echter Mehltau und Blattflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Schnecken und Blattläuse. In Gefäßen kommt gelegentlich der Dickmaulrüssler vor, vorbeugend wirkt eine Kontrolle der Wurzeln beim Umtopfen.

Autor: Kristýna | Revision: 26.01. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch G)
EAN: 2284900103803
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 10-20
Blütenfarbe: Rot, lila
Blütezeit: Mai, Juni
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Geranium B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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