Grannen-Kiefer 'Jeff' Pinus aristata 'Jeff'

Artikelnummer: 133354
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Die Sorte 'Jeff' entstand als Miniaturauslese in den USA. Aus der botanischen Art, die mehrere Meter hoch wird, wurde eine Zwergform mit sehr langsamem Wachstum gewonnen, die jährlichen Zuwächse betragen nur wenige Zentimeter. Nach zehn Jahren bildet sie einen dichten Busch von etwa 40–50 cm Höhe, später etwa 1–1,5 m hoch und 0,8–1,2 m breit. Kurze Zweige tragen Büschel von fünf Nadeln, 2–3 cm lang, grünlich-grau bis blaugrün mit kleinen Harztröpfchen, die der Nadelung ein fein silbriges Aussehen verleihen. Die immergrüne Pflanze wird in Kiesbeeten, auf Felsgärten und als Solitärpflanze im Kübel eingesetzt. Lässt sich gut mit Heidekraut und Zwergkoniferen kombinieren.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Grannen-Kiefer 'Jeff' - der Kultivar 'Jeff' entstand als eine Miniaturauslese in den USA und ist mit dem Namen des Züchters Jerry Morris verbunden, einem bekannten Jäger von Hexenbesen bei der Grannen-Kiefer. Während die botanische Art in ihrer Heimat mehrere Meter hoch wird, gehört 'Jeff' zu den Zwergformen. Unter unseren Bedingungen wächst sie außergewöhnlich langsam, die jährlichen Zuwächse bewegen sich normalerweise im Bereich von wenigen Zentimetern. Nach zehn Jahren bildet sie einen dichten Strauch von etwa 40–50 cm Höhe, später in der Regel 1–1,5 m hoch und 0,8–1,2 m breit. Junge Pflanzen haben eher eine abgeflachte kugelförmige Form, mit dem Alter lockert sich die Krone zu einem niedrigen breiten Kegel auf. Die Äste sind kurz, kräftiger, reich verzweigt und tragen Büschel von fünf Nadeln, die etwa 2–3 cm lang sind. Die Nadeln sind grünlich-grau bis blaugrün gefärbt, dicht angeordnet und tragen an der Oberfläche kleine Tropfen getrockneten Harzes, die einen fein silbrigen, „pudrigen“ Effekt erzeugen, der für die Grannen-Kiefer typisch ist. Die Pflanze ist immergrün und bietet eine ausgeprägte ganzjährige Struktur. Die männlichen und weiblichen Blütenstände, die im Frühling im Mai und Juni erscheinen, sind eher unauffällig. Nach und nach bilden sich kleinere, braune, etwa 4–6 cm lange Zapfen, die das Winterbild der Krone ergänzen. Dank seines langsamen Wachstums und seiner kompakten Form findet der Kultivar 'Jeff' Anwendung in modernen Kieskompositionen, auf Felsgärten, Heidegärten und als Solitär in einem niedrigen Gefäß. Er lässt sich gut mit Heidekraut und Glockenheide, kleinen Rhododendren, Zwergkiefern, Wacholder, horstartigen Gräsern und trockenheitsliebenden Stauden kombinieren.

Grannen-Kiefer - manchmal auch als Borstenkiefer bezeichnet, ist eine außergewöhnlich interessante Art aus dem Westen Nordamerikas, die vor allem für ihre extreme Langlebigkeit und das ungewöhnliche Aussehen ihrer Nadeln bekannt ist. In der Natur wächst sie in hohen Bergregionen, wo sie unter extremen Bedingungen überlebt, und wird in Gärten als langsam wachsende, dekorative Gehölzart mit ausgeprägtem Charakter geschätzt. Die Grannen-Kiefer wächst sehr langsam und bildet eine dichte, kegelförmige bis unregelmäßig ausgebreitete Kronenform. Im Anbau erreicht sie normalerweise eine Höhe von etwa 2–5 Metern, abhängig vom Standort und Alter. Die Nadeln sind kurz (2,5–4 cm), steif, wachsen in Fünferbündeln und sind blaugrün bis graugrün. Das charakteristische Merkmal sind weiße Harztropfen auf den Nadeln, die ihnen ein „bereiftes“ Aussehen verleihen. Dank ihres natürlich bizarren Aussehens, ihres kompakten Wachstums und ihres langsamen Zuwachses ist sie ideal für Steingärten, Sukkulentengärten, Heidegärten, Trockenmauern oder als Solitär-Nadelbaum in Steppen- oder modernen Pflanzungen. Sie eignet sich auch für Sammler seltener Gehölze und Liebhaber naturnaher Gärten. Ihr Aussehen zieht die Aufmerksamkeit auf sich und bringt eine originelle, langlebige Struktur in die Pflanzung.

Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der gewünschten Breite gewählt, orientierungsmäßig 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.

Autor: Nikol | Überarbeitet: 27.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
EAN: 2284900484513
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 140-160
Blattfarbe: Grün, Blau, Grau/Silber
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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