Granatapfel 'Mollar de Elche' - Container Punica granatum 'Mollar de Elche'

Artikelnummer: 116260
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Die Sorte ist bekannt für ihre außergewöhnliche Süße, weichen essbaren Kerne und ihre äußere Farbe. Süße Früchte von 300–480 g mit weichen Kernen, Ernte Ende September–Oktober. Punica granatum 'Mollar de Elche' ist eine spanische Sorte, die für ihre saftigen Fruchtfleischbeutel und Kerne geschätzt wird, die gut essbar sind. Die Schale färbt sich je nach Sonneneinstrahlung von Cremegelb über Rosa bis Rot. Sie ist selbstfruchtbar, in Kombination mit einer anderen Sorte ist die Ernte oft höher. Unter unseren Bedingungen kommt sie an einem warmen, sonnigen Standort oder im Kübel zum Einsatz. Die Pflanze ist selbstfruchtbar, ein höherer Ertrag wird oft beim Anbau mit einer anderen Sorte erzielt.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Granatapfel 'Mollar de Elche' – eine traditionelle spanische Sorte aus der Region Elche in der Provinz Alicante, für die auch die geschützte Ursprungsbezeichnung „Granada de Elche“ eingeführt wurde. Sie zeichnet sich durch hohe Saftigkeit, süßen Geschmack und weiche, gut essbare Kerne aus, wodurch sie sich besonders gut für den direkten Verzehr eignet. Die Pflanze wächst als laubabwerfender Strauch bis hin zu einem kleinen Baum mit mehreren Stämmen, der im ausgewachsenen Zustand normalerweise 3–4 m hoch und 2,5–3,5 m breit ist und sich bei Schnittmaßnahmen kompakter halten lässt. Die jungen Triebe können leicht dornig sein, die Blätter sind schmal und glänzend grün. Die Blüten sind glockenförmig, orange-rot, erscheinen meist im Juni und Juli und setzen sich unter guten Bedingungen sporadisch bis in den Sommer fort. Die Früchte sind groß, üblicherweise 300–480 g, die Schale färbt sich je nach Sonneneinstrahlung von cremeweiß über rosa bis zu einem dunkleren Rot. Die Arillen sind süß, mit geringerer Adstringenz, und liefern von Natur aus Vitamin C, Kalium und Polyphenole. Die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig, von frischen Kernen in Salaten und Desserts über Säfte bis hin zu Sirupen und Soßen. Die Sorte ist selbstfruchtbar, aber beim Anbau zusammen mit einer anderen Granatapfelsorte erhöht sich oft der Fruchtansatz und die Regelmäßigkeit der Fruchtbildung.

Anbau: In unseren Bedingungen wird sie oft als Kübelpflanze angebaut, oder sie erfordert einen sehr sorgfältigen Winterschutz. Ältere, gut ausgereifte Pflanzen sind frostbeständiger als junge Setzlinge. Für eine gute Ausreifung von Holz und Früchten sind volle Sonne, ein warmer, windgeschützter Standort und ein Mikroklima an einer Südwand am wichtigsten, wo sich tagsüber Wärme ansammelt und nachts langsamer abgibt. Der Boden erweist sich als leicht, durchlässig und ausreichend nährstoffreich, idealerweise lehmig-sandig, mit Drainage und einem pH-Wert von etwa 6,0–7,2. Kalkhaltige Böden und ein hoher Kalziumgehalt sind nicht förderlich, daher werden Substrate mit geringem Kalziumgehalt gewählt und beim Pflanzen in schwerere Böden Sand und Kies beigemischt. Die Pflanzung ins Freiland ist am sichersten im Frühjahr von März bis Mai, in wärmeren Lagen auch im Herbst von September bis Oktober. Die Bewässerung ist hauptsächlich im ersten Jahr nach der Pflanzung und während des Fruchtwachstums wichtig; nach dem Einwurzeln verträgt sie kurzfristige Trockenheit, aber langfristige Staunässe fördert Wurzelfäule und verschlechtert die Ausreifung der Triebe. Die Düngung wird sparsam gewählt, im Frühjahr Kompost oder ein ausgewogener Dünger, im Sommer wird Stickstoff in der Regel reduziert und die Ausreifung des Gewebes mit Kalium gefördert. Wenn junge Pflanzen gepflanzt werden, werden sie nach der Pflanzung oft auf etwa 30 cm zurückgeschnitten, um die Verzweigung zu fördern und einen stabilen mehrstämmigen Wuchs zu bilden. Bei älteren Pflanzen erfolgt der Schnitt Ende des Winters bis Anfang des Frühlings, die Krone wird luftig gehalten, schwache, sich kreuzende und beschädigte Triebe werden entfernt und einige Gerüstäste belassen. Mulch aus Rinde oder Hackschnitzeln stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt den Wurzelhals, in kälteren Regionen wird er mit einer Winterabdeckung kombiniert. Für eine regelmäßige Fruchtbildung ist es wichtig, dass der Granatapfel eine Laubfallperiode durchläuft, da er ohne natürliche „Winterruhe“ oft weniger Blüten ansetzt. In den ersten drei Jahren wird daher empfohlen, die Pflanze als Kübelpflanze zu führen; erst nach der Kräftigung kann eine Auspflanzung ins Freiland im wärmsten Teil des Gartens versucht werden. Beim Anbau im Topf wird ein Volumen von mindestens 30–60 l gewählt und auf den Boden eine starke Drainageschicht gelegt, damit das Wasser nicht an den Wurzeln steht. Im Winter werden die Pflanzen in ein Winterquartier oder einen frostfreien Raum gebracht, bei einem Laubbaum kann dieser auch dunkler sein, die Bewässerung wird stark reduziert. Im Januar bis Februar kann die Pflanze in einen Raum mit Raumtemperatur gebracht werden, wo sie schnell austreibt, und ab Mitte Mai kehrt sie normalerweise nach draußen zurück. Im Freiland werden Abstände von etwa 1,5–2 m empfohlen. Die Frostbeständigkeit der Art wird üblicherweise mit etwa −10 °C angegeben, wobei junge Pflanzen und der Wurzelhals am empfindlichsten sind.

Autor: Kristýna | Überarbeitet: 16.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Granatapfel
EAN: 2284900502231
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr, 300 und mehr
Blütenfarbe: Rot
Blütezeit: Juni, Juli
Ernte-/Reifedatum: September, Oktober
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Punica B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL

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