Goldtröpfchen Chiastophyllum oppositifolium
Artikelnummer: 1868Produktdetailbeschreibung
Goldtröpfchen - ausdauernde, sukkulente Steingartenstaude aus den Bergregionen Westeuropas, die natürlich in Felsspalten und an steinigen Hängen wächst, wo sich Sonne und leichte Beschattung abwechseln. Sie bildet niedrige Rosetten und kriechende Triebe mit fleischigen, gegenständigen, fein gezähnten Blättern, dank denen sie auch außerhalb der Blütezeit grün bleibt. Von Mai bis Juli erscheinen 10–20 cm lange, überhängende Blütenstände mit kleinen, kräftig gelben Blüten, die an Perlen erinnern. Die Pflanze wird gewöhnlich 10–20 cm hoch und breitet sich zu Polstern von etwa 30–40 cm Breite aus. Daher eignet sie sich für Steingartenränder, Fugen von Trockenmauern, Unterpflanzungen zwischen Steinen sowie für Schalen und Tröge. Die zart überhängenden Blüten bilden einen schönen Kontrast zu niedrigen Horsten von Schwingel, Steinkraut oder kleinen Fetthennen und wirken dort wie ein gelber Tupfer im Grau des Steins. Bienen und andere Bestäuber suchen die Blüten als frühe Nektar- und Pollenquelle auf. Der Blütenstand besteht aus vielen kleinen Einzelblüten, die sich von unten nach oben nacheinander öffnen, sodass die Zierwirkung mehrere Wochen anhält. Nach der Blüte werden unscheinbare Samenkapseln angesetzt, im Garten breitet sich die Pflanze jedoch eher durch langsames Überwachsen aus. Wegen ihres niedrigen Wuchses lässt sie sich auch als Bodendecker auf kleineren Flächen verwenden, wo sie die Verdunstung und das Unkraut zwischen den Steinen verringert. In Pflanzungen bewährt sie sich ebenso im Vordergrund höherer Stauden, wo die überhängenden Blüten sanft über den Rand eines Steins oder Gefäßes „fließen“.
Anbau: Die anspruchslose Pflanze bevorzugt volle Sonne bis Halbschatten, in wärmeren Gegenden ist Nachmittagsschatten von Vorteil. Entscheidend sind ein durchlässiger Boden und eine gute Drainage, auf schweren Lehmböden steigt die Gefahr der Fäulnis im Winter. Geeignet ist lehmig-sandige bis kiesige Erde mit etwas Humus und einem neutralen bis leicht alkalischen pH-Wert von etwa 6,5–8,0. Gegossen wird vor allem nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit, ansonsten kommt die Pflanze dank ihrer sukkulenten Blätter gut mit dem vorhandenen Wasser aus. Eine mäßige Düngung im Frühjahr genügt, zu viel Stickstoff führt zu weicherem Gewebe. Der Rückschnitt beschränkt sich in der Regel auf das Entfernen verblühter Stängel und trockener Blätter. Die Frosthärte wird mit etwa -20 °C angegeben, empfindlicher reagiert die Pflanze auf winterliche Nässe. Gepflanzt wird von März bis Oktober, im Steingarten rechnet man üblicherweise mit 12–15 Pflanzen pro m². Für Gefäße verwendet man Steingartensubstrat mit hohem mineralischem Anteil und legt eine Drainageschicht auf den Boden. Die Vermehrung gelingt am einfachsten durch Teilung oder durch Bewurzeln seitlicher Rosetten im Frühjahr oder im Spätsommer. Bei Staunässe kann Wurzelfäule auftreten, von den Schädlingen gelegentlich Nacktschnecken an jungen Trieben.
Autor: Nikol | Revision: 22.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch C) |
|---|---|
| EAN: | 2284900042096 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Chiastophyllum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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