Goldschuppenfarn 'Crispa' Dryopteris affinis 'Crispa'
Artikelnummer: 90437 90328 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Goldschuppenfarn 'Crispa' - stammt aus Wäldern und feuchten Hängen Europas sowie West- bis Zentralasiens. Die Sorte 'Crispa' zählt zu den Zierauslesen mit kompakterem Wuchs und fein gekräuseltem Rand der Fiederblättchen. Aus einem kurzen Rhizom wächst eine horstige Rosette aufrechter, gefiederter Wedel, die wie ein grüner Fächer wirken. An den Stielen und an der Wedelbasis zeigen sich auffällige goldbraune Spreuschuppen, die für diese Art typisch sind. Ausgewachsen erreicht die Pflanze etwa 25–40 cm Höhe und 30–45 cm Breite. Die Wedel sind halbimmergrün, sodass sie in milderen Wintern teilweise grün bleiben und im zeitigen Frühjahr einen ruhigen Hintergrund für Zwiebelblumen bilden. Die Pflanze blüht nicht, vermehrt sich über Sporen, ist duftlos, und ihr Zierwert liegt vor allem in der Textur des Laubes. In der Gartengestaltung lässt sie sich gut mit Funkien, Purpurglöckchen, Leberblümchen, Rhododendren und schattenliebenden Gräsern kombinieren. In Gefäßen kommt sie als ganzjähriges Grün an Eingängen und auf geschützten Terrassen besonders zur Geltung. Im Laufe der Vegetationszeit entrollen sich die Wedel aus den typischen „Bischofsstäben“ und festigen sich allmählich zu glänzendem, festerem Gewebe. Ab Ende Sommer bilden sich auf der Wedelunterseite Sporenhäufchen, die von nierenförmigen Schleiern bedeckt sind und im Spätsommer und Herbst reifen. Eine ausgezeichnete Wahl für alle, die eine anspruchslose Pflanze mit ausdrucksstarkem Erscheinungsbild für schattige Gartenbereiche suchen.
Anbau: Bewährt hat sich ein Standort im Halbschatten bis Schatten, windgeschützt und in einem ruhigeren Mikroklima mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, etwa unter licht stehenden Gehölzen. Am besten geeignet ist ein humoser, nährstoffreicher und dauerhaft frischer, zugleich aber durchlässiger Boden. Wichtig ist eine gute Drainage, da Staunässe im Winter das Rhizom schädigt. Zusagend ist eine schwach saure bis neutrale Bodenreaktion von etwa pH 5,5–7,0. Die Pflanzung gelingt am besten von März bis Mai sowie erneut von September bis Oktober, bei einer Pflanzung im Sommer ist mit häufigerem Gießen zu rechnen. Das Gießen ist im ersten Jahr und bei längerer Trockenheit entscheidend, nach dem Einwurzeln wird kurze Trockenheit vertragen, anhaltende Trockenheit lässt die Wedel jedoch kürzer bleiben und eintrocknen. Eine mäßige Düngung genügt, in der Regel eine Gabe Kompost oder Laubkompost im Frühjahr; eine Überdüngung mit Stickstoff führt zu weicheren Wedeln. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen alter und beschädigter Wedel am Ende des Winters oder im zeitigen Frühjahr, damit der Neuaustrieb sauber erscheint. Eine Mulchschicht aus Laubkompost oder feiner Rinde stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt den Wurzelhals vor Temperaturschwankungen. Die Kultur im Gefäß ist in einem tieferen Topf mit Drainageschicht und humusreichem Substrat mit Beimischung gröberer Bestandteile möglich, im Winter ist es entscheidend, Vernässung zu vermeiden. Es handelt sich um einen sporenbildenden Farn ohne Blüte und ohne Ernte. Die Frosthärte gut ausgereifter Horste wird mit etwa -28 bis -30 °C angegeben, die Wedel können bei Kahlfrösten bereits um -10 bis -15 °C Schaden nehmen. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt 45–60 cm, je nach angestrebter Horstgröße. Bei schlechter Luftzirkulation können Blattflecken oder Echter Mehltau auftreten, in vernässtem Boden Rhizomfäule. Unter den Schädlingen setzen Schnecken den jungen Austrieben zu, in Gefäßen tritt mitunter der Dickmaulrüssler auf; für Einsteiger ist eine gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Übergießen am zuverlässigsten.
Autor: Kristýna | Revision: 20.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Farne (Polypodiopsida) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Keine Blume/Unscheinbare Blume |
| Blattfarbe: | Grün, Dunkelgrün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Dryopteris B: CZ-4282 C: 25/FP/130 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Dryopteris B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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