Ginster x spachiana Genista x spachiana
Artikelnummer: 91279 91276 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Genista x spachiana - eine gärtnerische Kreuzung, die aus Makaronesien stammt und auf kanarische Arten der Gattung Genista zurückgeht. Als Hybrid wird sie am häufigsten mit den Eltern Genista canariensis und Genista stenopetala in Verbindung gebracht. In wärmeren Regionen bildet sie einen dichten, aufrechten bis später leicht überhängenden Strauch, der in Töpfen in der Tschechischen Republik normalerweise 1–2 m hoch und 0,8–1,2 m breit wird. Das Laub ist immergrün, klein und dreiteilig, die Triebe sind fein gerillt und wirken auch außerhalb der Blütezeit luftig. Die größte Zierde sind die auffallend duftenden, tiefgelben schmetterlingsblütigen Blüten, die in schlanken, endständigen Trauben von etwa 5–10 cm Länge angeordnet sind. Unter den Bedingungen Mitteleuropas blüht die Pflanze oft schon von Februar bis April und bringt somit Farbe in eine Zeit, in der der Garten gerade erst beginnt. Die Frucht ist eine kleine Hülse, typisch für Hülsenfrüchtler, in der Topfkultur tritt die Fruchtbildung jedoch unregelmäßig auf. Dank der Symbiose mit Knöllchenbakterien kann sie Luftstickstoff binden und ist daher auch in ärmeren Substraten zuverlässig. Für Kompositionen passt er gut zu Zitrusbäumen, Olivenbäumen, Lavendel und anderen mediterranen Gehölzen, wo der Kontrast von gelben Blüten und dunkelgrünen Blättern hervorsticht. Die Pflanze enthält Alkaloide, die für Ginster und Geißklee typisch sind, daher ist sie nicht zum Verzehr bestimmt und es ist ratsam, das Anknabbern durch Haustiere zu verhindern.
Anbau: Für die Kultivierung von Genista × spachiana eignet sich ein sehr heller Standort, idealerweise volle Sonne und windgeschützt. Das Substrat ist am besten durchlässig, eher mager und mineralisch, mit einem pH-Wert von etwa 5,5–7,0. Im Topf ist eine Drainageschicht wichtig, da langanhaltende Staunässe das Risiko von Wurzelfäule erhöht. Die Bewässerung erfolgt sparsamer, zwischen den einzelnen Gaben ist ein leichtes Austrocknen meist vorteilhaft, während der Blütezeit wird jedoch gleichmäßige Feuchtigkeit ohne stehendes Wasser gehalten. Die Düngung erfolgt in kleineren Dosen, vorzugsweise mit Dünger für Kübelgehölze, da ein Stickstoffüberschuss weiche Triebe auf Kosten der Blüte fördert. Nach der Blüte erfolgt nur ein leichtes Kürzen der jungen Triebe, ein Rückschnitt ins alte Holz lohnt sich meist nicht. Von Mai bis September kann die Pflanze im Freien stehen, die ersten Wochen zahlt sich eine langsame Akklimatisierung an die direkte Sonne aus. Vor den ersten Frösten wird sie in einen hellen, kühlen Raum gebracht, wo sie sich langfristig bei 5–10 °C hält. Die Frosthärte ist gering, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt können Gewebe und den Wurzelballen schädigen. Zu den häufigeren Schädlingen gehören Blattläuse, eventuell Gallmilben, besonders bei trockenem und warmem Raumklima, daher hilft eine höhere Luftfeuchtigkeit und regelmäßige Kontrolle. Bei Gruppenpflanzungen in größeren Behältern oder mobilen Trögen wird ein Abstand von etwa 60–80 cm eingehalten, damit sich die Kronen in der Saison natürlich verbinden, ohne zu dicht zu werden.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 03.03.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Ziergehölze |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 100-150, 150-200 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | April, Februar |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Genista B: CZ-4282 C: 26/FP/0060 D: NL |
| Plant Passport 2: | A: Genista B: CZ-4282 C: 26/FP/0045 D: NL |
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