Giersch Aegopodium podagraria

Artikelnummer: 129073
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Ausdauernde Staude aus der Familie der Doldenblütler, heimisch im gemäßigten Eurasien. In Deutschland ist sie an feuchteren, nährstoffreichen Standorten verbreitet. Im Garten bildet sie aus flachen Rhizomen einen rasch wachsenden Bestand und schließt offenen Boden bereits im Laufe einer Saison. Die Blätter sind lang gestielt, zwei- bis dreifach dreizählig und frisch grün, der Bestand erreicht 20–40 cm. Im Mai bis Juni erscheinen auf 60–80 cm hohen Stängeln weiße Dolden von 5–10 cm. Die jungen Blätter sind essbar und werden als spinatartiges Gemüse verwendet. Geeignet für Flächen unter Bäumen und naturnahe Gartenecken mit ausreichend Raum, da der Giersch stark ausbreitend wächst.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Giersch  - ausdauernde Staude aus der Familie der Doldenblütler, heimisch im gemäßigten Eurasien und in Deutschland verbreitet an feuchteren, nährstoffreichen Standorten, an Waldrändern, in Gebüschen und an Bächen. Im Garten bildet der Giersch aus flachen Rhizomen einen rasch wachsenden Bestand, der offenen Boden innerhalb einer einzigen Saison schließen kann. Die Blätter sind lang gestielt, zwei- bis dreifach dreizählig, im Umriss breit dreieckig, die Fiederblättchen haben einen fein gesägten Rand und eine frisch grüne Farbe. Das Laub wird 20–40 cm hoch und duftet beim Zerreiben dezent aromatisch. Im Mai bis Juni erheben sich 60–80 cm hohe Blütenstängel mit weißen Dolden von etwa 5–10 cm Breite, die von Bestäubern gern besucht werden. Geschätzt wird die Pflanze als grüner Bodendecker für den Halbschatten, zugleich zählt sie zu den essbaren Wildkräutern: Die jungen Blätter werden ähnlich wie Spinat für Suppen, Aufläufe, Pesto oder Kräuteraufstriche verwendet, der Geschmack ist frisch und leicht würzig. Der Name erinnert an die traditionelle Verwendung in der Volksheilkunde, in der Gartenpraxis dient die Pflanze jedoch vor allem als Küchen- und Bodendeckerpflanze. In der Gestaltung wirkt sie natürlich unter Obstbäumen, an Zäunen und in naturnahen Partien, wo sie sich gut mit Funkien, Farnen, Bergenien oder Frühjahrszwiebelblühern kombinieren lässt. Da sie sich über Rhizome ausbreitet, ist mit einem expansiven Wuchs zu rechnen, und der Standort sollte dort gewählt werden, wo sie eine größere Fläche schließen darf.

Anbau: Am besten gedeiht der Giersch im Halbschatten bis Schatten, in der Sonne nur bei gleichmäßig feuchtem Boden, bei Sommerhitze können die Blätter vertrocknen. Geeignet ist humoser, nährstoffreicher und durchlässiger Boden von leicht sauer bis alkalisch, praktisch mit einem pH-Wert von etwa 6–7,5, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Fäulnisrisiko. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt von März bis Oktober, nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen bis zum Einwurzeln wichtig. Blätter für die Küche werden meist von März bis Mai geerntet, später werden sie derber, nach einem Rückschnitt treibt die Pflanze in der Regel zarter wieder aus. Die Blüten erscheinen im Mai bis Juni, die kleinen Samen reifen im Sommer. Die Winterhärte ist in unseren Breiten hoch, meist um -25 °C. Die Pflege besteht vor allem in der Begrenzung der Ausbreitung, da die Rhizome rasch in den umliegenden Boden vordringen, in Beeten wird daher häufig eine Wurzelsperre oder eine klar abgegrenzte Pflanzfläche verwendet. Für eine flächige Bodendeckerpflanzung bewährt sich ein Pflanzabstand von etwa 35–40 cm, also rund 6–9 Pflanzen pro m². Die Pflanze ist überwiegend frei von ernsthaften Krankheiten, in dichten Beständen können Blattläuse oder Echter Mehltau auftreten. Da sie zu den Doldenblütlern gehört, werden Blätter zum Verzehr nur von sicher bestimmten Pflanzen und von sauberen Standorten verwendet.

Autor: Nikol | Revision: 22.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch A)
EAN: 2284900441806
Lichtverhältnisse: Halbschatten, Schatten
Höhe: 40-60
Blütenfarbe: Weiß
Blütezeit: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Aegopodium B: CZ-4282 C: 25/FP/0041 D: PL

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