Giersch - Aegopodium podagraria Aegopodium podagraria
Artikelnummer: 129073Detaillierte Produktbeschreibung
Giersch - eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Doldenblütler, heimisch im gemäßigten Eurasien und in der Tschechischen Republik häufig auf feuchteren, nährstoffreichen Standorten, an Waldrändern, in Gebüschen und an Bächen. Im Garten bildet sie schnell wachsende Bestände aus flachen Rhizomen, die innerhalb einer Saison offene Flächen bedecken können. Die Blätter sind langstielig, 2–3-fach gefiedert, im Umriss breit dreieckig, die Blättchen haben einen fein gesägten Rand und eine frischgrüne Farbe. Das Laub wird 20–40 cm hoch, nach dem Zerreiben leicht aromatisch. Von Mai bis Juni erheben sich Blütenstängel von 60–80 cm, die weiße Dolden von etwa 5–10 cm Breite tragen und von Bestäubern besucht werden. Die Pflanze wird als grüne Bodenbedeckung für den Halbschatten geschätzt und gehört gleichzeitig zu den essbaren Kräutern: junge Blätter werden ähnlich wie Spinat in Suppen, Aufläufen, Pesto oder Kräuteraufstrichen verwendet, der Geschmack ist frisch und leicht würzig. Der Name erinnert an die traditionelle Verwendung in der Volksheilkunde, in der Gartenpraxis wird sie jedoch hauptsächlich als kulinarische und Bodendeckerpflanze eingesetzt. In der Komposition wirkt sie natürlich unter Obstbäumen, an Zäunen und in naturnah gestalteten Bereichen, wo sie sich gut mit Funkien, Farnen, Purpurglöckchen oder Frühlingszwiebeln kombinieren lässt. Da sie sich durch Rhizome ausbreitet, ist es ratsam, mit stark ausbreitendem Wachstum zu rechnen und ihren Standort so zu wählen, dass sie eine größere Fläche bedecken kann.
Anbau: Am besten wächst sie im Halbschatten bis Schatten, an der Sonne gedeiht sie bei gleichmäßig feuchtem Boden, in Sommerhitze können die Blätter vertrocknen. Sie bevorzugt humosen, nährstoffreichen und durchlässigen Boden, von leicht sauer bis alkalisch, idealerweise einen pH-Wert von ca. 6–7,5, längerfristige Staunässe erhöht jedoch das Fäulnisrisiko. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt von März bis Oktober, bei frischer Pflanzung ist regelmäßiges Gießen bis zur Wurzelbildung wichtig. Die Blätter für die kulinarische Verwendung werden meist von März bis Mai geerntet, später werden sie grob, nach dem Rückschnitt treiben sie normalerweise wieder feiner aus. Die Blüten erscheinen im Mai bis Juni und die kleinen Samen reifen im Sommer. Die Frostbeständigkeit ist unter unseren Bedingungen hoch, üblicherweise um -25 °C. Die Pflege besteht hauptsächlich in der Regulierung des Wachstums, da die Rhizome schnell in den umliegenden Boden eindringen, in Beeten wird oft eine Barriere im Boden oder eine abgegrenzte Pflanzung verwendet. Für die bodendeckende Pflanzung bewährt sich ein Abstand von etwa 35–40 cm, also ungefähr 6–9 Pflanzen pro m². Die Pflanze ist meist frei von ernsthaften Krankheiten, in dichtem Bewuchs können sich Blattläuse oder Mehltau zeigen. Da sie zu den Doldenblütlern gehört, werden die Blätter zum Verzehr nur von sicher bestimmten Pflanzen und aus sauberen Standorten verwendet.
Autor: Nikol | Revision: 22.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch A) |
|---|---|
| EAN: | 2284900441806 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Aegopodium B: CZ-4282 C: 25/FP/0041 D: PL |
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