Gewöhnlicher Wurmfarn 'Linearis Polydactyla' Dryopteris filix-mas 'Linearis Polydactyla'

Artikelnummer: 3318
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Fein gegliederte, locker stehende Fiederchen erzeugen eine luftige Spitzenwirkung. Sie bleibt auch im Schatten leicht und bildet einen reizvollen Kontrast zu den großen Blättern von Funkien. Der Gewöhnliche Wurmfarn 'Linearis Polydactyla' erreicht etwa 90–130 cm und eignet sich für die Unterpflanzung von Gehölzen, für Waldbeete und für Nordwände, wo Struktur ohne Blüten gefragt ist. Für den Anbau genügen frischer, humoser Boden und ein schattiger bis halbschattiger Standort, an dem die Wedel ohne aufwendige Pflege ihre Form behalten. Im Vergleich zum gewöhnlichen Wurmfarn wirkt diese Sorte dank der schmalen Segmente zierlicher, die Wuchshöhe bleibt jedoch ähnlich.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Gewöhnlicher Wurmfarn 'Linearis Polydactyla' - eine ausgewählte Sorte des Gewöhnlichen Wurmfarns mit deutlich verschmälerten, locker stehenden Fiederchen, durch die der gesamte Horst leicht und duftig wirkt. Beschreibungen europäischer Baumschulen heben die luftige Zeichnung der Wedel und die mehrfach geteilten Spitzen hervor, die selbst einer großen Pflanze Feinheit verleihen. Im Frühjahr treiben aus dem Rhizom eingerollte Spiralen aus, die sich nach und nach zu aufrechten bis bogig überhängenden Wedeln entfalten. Ausgewachsen erreicht die Pflanze meist etwa 90–130 cm Höhe und 60–90 cm Breite, ihre endgültige Größe erlangt sie in der Regel innerhalb von 5–10 Jahren. Die Wedel sind mittelgrün und zeigen zwischen den schmalen Segmenten einen spitzenartigen Durchblick, sodass auch ein größerer Horst nicht schwer wirkt. Die Enden der Fiederchen und oft auch die Spitzen der ganzen Wedel sind mehrfach geteilt, was der Pflanze eine filigrane Struktur verleiht, ohne ihre Standfestigkeit zu mindern. Auf der Unterseite ausgereifter Wedel erscheinen im Sommer in Reihen angeordnete Sporenhäufchen, die ab Spätsommer allmählich ausreifen. In der Gartengestaltung schafft dieser Farn einen natürlichen Übergang zwischen Sträuchern und niedrigeren Stauden und harmoniert gut mit Funkien, Farnen mit dichterer Wedelzeichnung, Seggen sowie Nadelgehölzen im Halbschatten. 

Anbau:  Bewährt hat sich ein halbschattiger bis schattiger, geschützter Standort mit ruhigem Kleinklima und erhöhter Luftfeuchtigkeit, beispielsweise unter licht stehenden Gehölzen. Am besten eignet sich ein humoser, nährstoffreicher und gleichmäßig frischer, zugleich aber durchlässiger Boden. Eine gute Drainage ist wichtig, da winterliche Staunässe das Rhizom schädigt. Die Bodenreaktion sollte schwach sauer bis neutral sein, etwa pH 5,5–7,0. Die Pflanzung gelingt am besten von März bis Mai sowie erneut von September bis Oktober, bei einer Sommerpflanzung ist häufigeres Gießen einzuplanen. Die Bewässerung ist im ersten Jahr und bei längerer Trockenheit entscheidend, nach dem Einwurzeln wird kurze Trockenheit vertragen, anhaltender Wassermangel lässt die Wedel jedoch kürzer bleiben und eintrocknen. Eine mäßige Düngung reicht aus, meist eine Gabe Kompost oder Lauberde im Frühjahr, eine Überdüngung mit Stickstoff führt zu weichen Wedeln. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen alter und beschädigter Wedel am Ende des Winters oder zeitig im Frühjahr, damit die neuen Triebe sauber austreiben. Eine Mulchschicht aus Lauberde oder feiner Rinde stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt den Wurzelhals vor Temperaturschwankungen. Die Kultur im Kübel ist in einem tieferen Gefäß mit Drainageschicht und humusreichem Substrat mit einem Anteil gröberer Körnung möglich, im Winter ist es entscheidend, Staunässe zu vermeiden. Es handelt sich um einen Sporenfarn ohne Blüte und ohne Ernte. Die Frosthärte ausgereifter Horste wird mit etwa -28 bis -30 °C angegeben, bei Kahlfrost können die Wedel jedoch bereits bei etwa -10 bis -15 °C Schaden nehmen. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt je nach angestrebter Horstgröße 45–60 cm. Bei schlechter Luftzirkulation können Blattflecken oder Echter Mehltau auftreten, in vernässtem Boden Rhizomfäule. Unter den Schädlingen setzen Schnecken den jungen Trieben zu, in Kübeln tritt mitunter der Dickmaulrüssler auf. Für Einsteiger ist eine gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Übergießen am zuverlässigsten.

Autor: Kristýna | Revision: 21.01. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Farne (Polypodiopsida)
EAN: 2284900091391
Lichtverhältnisse: Halbschatten, Schatten
Höhe: 40-60, 20-40
Blütenfarbe: Keine Blume/Unscheinbare Blume
Blattfarbe: Grün
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Dryopteris B: CZ-4282 C: 25/FP/0130 D: PL
Plant Passport 2: A: Dryopteris B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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