Gewöhnlicher Wasserdost Eupatorium cannabinum
Artikelnummer: 134409Produktdetailbeschreibung
Gewöhnlicher Wasserdost - ausdauernde heimische Staude aus der Familie der Korbblütler, die in Europa natürlich auf feuchten Wiesen, in Gräben und an Gewässerrändern wächst. Im Garten bildet sie einen aufrechten, leicht verzweigten Horst mit oft rötlich überlaufenen Stängeln, gewöhnlich 120–180 cm hoch und etwa 60–90 cm breit. Die Blätter sind handförmig in 3–5 Abschnitte geteilt und erinnern an Hanf, worauf auch der Artname cannabinum verweist. Von Juli bis September erscheinen an den Stängelspitzen flache Schirmrispen aus kleinen Röhrenblüten in Rosa- bis Purpurtönen, reich an Nektar und Pollen und daher von Bienen und Schmetterlingen gern besucht. Die Pflanze wird traditionell auch in der Volksheilkunde erwähnt. Sie enthält unter anderem Bitterstoffe und Sesquiterpenlactone, im Garten wird sie jedoch vor allem als lang blühendes, naturnahes Element für feuchtere Standorte geschätzt. In der Gestaltung lässt sie sich gut mit Sibirischen Schwertlilien, Mädesüß, Storchschnabel, Seggen und hohen Ziergräsern kombinieren.
Anbau: Die Staude gedeiht in voller Sonne bis lichtem Halbschatten, wo sie standfeste Stängel bildet und von Juli bis September Schirmrispen kleiner, Schmetterlinge anlockender Blüten trägt. Ein windgeschützter Standort ist günstig, bei Zugluft neigen sich die Stängel, bei höheren Formen ist eine Stütze einzuplanen. Am besten wächst sie in tiefgründigem, humosem und nährstoffreichem Boden, der dauerhaft leicht feucht, im Winter aber nicht vernässt ist, empfohlener pH-Wert 6,0–7,5. Auf schweren Tonböden bewähren sich eine Drainageschicht und das Einarbeiten von Kompost mit Kies. Regelmäßig gegossen wird vor allem im ersten Jahr und während der Knospenbildung, Trockenstress verkürzt die Blütezeit. Eingewachsene Horste vertragen kurze Trockenheit, am empfindlichsten reagieren sie jedoch auf Winternässe. Zur Düngung genügt meist eine Gabe Kompost im Frühjahr oder ein Langzeitdünger, zu viel Stickstoff fördert das Umfallen der Stängel. Der Rückschnitt erfolgt Ende des Winters bis zeitig im Frühjahr, die alten Stängel werden auf 5–10 cm eingekürzt, trockene Blütenstände können als Winterstruktur stehen bleiben. Eine 3–5 cm starke Mulchschicht aus Kompost gleicht die Feuchtigkeit aus und unterdrückt Unkraut. Gepflanzt wird bevorzugt von März bis Mai oder im September und Oktober. Im Gefäß braucht die Pflanze ein großes Volumen von mindestens 30–40 l, ein Substrat mit Lehmanteil und regelmäßiges Gießen, im Winter ist der Topf vor Durchfrieren und Vernässung zu schützen. Die Frosthärte eingewachsener Horste liegt je nach Art und Quelle etwa zwischen -26 und -34 °C. Als Pflanzabstand werden 50–70 cm bei kompakteren Sorten und 80–100 cm bei hohen gewählt, etwa 2–4 Pflanzen pro m². An Krankheiten kann bei Trockenheit und dichtem Bestand Echter Mehltau auftreten, an Schädlingen Blattläuse und Schnecken an den jungen Frühjahrstrieben. An warmen, austrocknenden Hängen verlangsamt sich das Wachstum, besser eignet sich das Mikroklima am Teich oder ein lehmiger Gartenboden. Geteilt werden die Horste in der Regel im Frühjahr nach 3–5 Jahren.
Autor: Kristýna | Revision: 23.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch E) |
|---|---|
| EAN: | 2284900490385 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 120-140, 140-160, 160-180 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blütezeit: | Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Eupatorium B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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