Gewöhnlicher Gilbweiderich - Lysimachia vulgaris Lysimachia vulgaris
Artikelnummer: 67206 2945 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Gewöhnlicher Gilbweiderich - eine ausdauernde Art europäischer und asiatischer Feuchtgebiete, Auen und feuchter Wiesen, unter unseren Bedingungen heimisch und wächst oft entlang von Bächen, an den Rändern von Teichen und in Auwäldern. Bildet Horste mit unterirdischen Rhizomen, normalerweise 1–1,5 m hoch und 0,5–1 m breit, die Stängel sind oft fein behaart. Die Blätter sind eiförmig bis lanzettlich, 6–12 cm lang, gegenständig oder in Wirteln zu dritt oder viert und manchmal erscheinen auf ihnen kleine dunkle Drüsenpunkte. Von Juni bis August entwickeln sich an den Stängelspitzen gelbe Blüten in dichteren Rispen, die einzelnen Blüten haben fünf Zipfel und erzeugen einen warmen, wiesenartigen Eindruck. Die Pflanze ist bienenfreundlich und wird in natürlichen Kompositionen mit Mädesüß, Blutweiderich, Vergissmeinnicht, Schwertlilien und hohen Gräsern kombiniert. Im Garten harmoniert sie auch gut mit Spiersträuchern und Weiden. In der Volksmedizin wurde der oberirdische Teil traditionell wegen seines Gehalts an Tanninen und Flavonoiden gesammelt, die Anwendung wird als adstringierend und färbend beschrieben, ohne dass Heilwirkungen erwartet werden. Der Blütenstand ragt über die Blätter hinaus und ist auch aus größerer Entfernung gut sichtbar, daher wird er als vertikales Element im hinteren Teil von Staudenbeeten verwendet. Aus den Blüten entwickeln sich Samenkapseln, die Hauptverbreitung im Garten erfolgt jedoch über Rhizome, was zur Befestigung von Ufern und Wasserpflanzungen eingesetzt wird.
Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne bis Halbschatten auf ständig feuchtem bis nassem Boden, verträgt auch schlecht entwässerte Standorte und lehmige Böden. Sie bevorzugt einen eher sauren bis neutralen pH-Wert von etwa 5,5–7,0. Auf armen Böden hilft eine Frühlingszugabe von Kompost und die Beibehaltung von Mulch. Die Pflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. Für einen dichten Bestand werden etwa 7–9 Pflanzen pro m² verwendet, mit einem Abstand von etwa 33 cm. Reife Horste sind bis -39 °C frostbeständig und eine Winterbedeckung ist in der Regel nicht erforderlich. In Töpfen ist ein Schutz des Wurzelballens ratsam. Am Ende der Saison zieht sich der oberirdische Teil zurück. Nach der Blüte oder im Herbst werden die Stängel für ein saubereres Aussehen gekürzt. Die Verjüngung erfolgt durch Teilung im Frühjahr oder Herbst. Die Pflanze ist weitgehend frei von Schädlingen und Krankheiten, nur in übermäßig feuchten und dichten Beständen können Flecken auftreten. In fruchtbarem Boden breitet sie sich durch Rhizome aus, und es ist ratsam, ihr Raum zu geben oder gegebenenfalls eine unterirdische Barriere zu verwenden. In Gärten mit schwankendem Wasserstand bewährt sich die Platzierung an einem Hang, wo die Wurzeln die feuchtere Schicht erreichen, der Pflanzenhals jedoch nicht dauerhaft unter Wasser bleibt. Größere Behälter ermöglichen auch das Anpflanzen auf Terrassen, wo mit häufigerem Gießen im Sommer und der Zugabe von Nährstoffen in kleinen Dosen zu rechnen ist. Die Blütenstiele sind auch zum Schnitt verwendbar, am besten in dem Moment, wenn ein Teil der Knospen noch geschlossen ist.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 02.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch L) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 120-140, 80-100, 100-120 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blattfarbe: | Hellgrün |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lysimachia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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