Gewöhnlicher Dornfarn - Dryopteris carthusiana Dryopteris carthusiana
Artikelnummer: 95258Detaillierte Produktbeschreibung
Dryopteris carthusiana - eine heimische Art der gemäßigten Zone der Nordhalbkugel, die in Wäldern und auf feuchteren Standorten häufig vorkommt. In der Natur besiedelt sie schattige Buchen- und Fichtenwälder, Quellgebiete, Moorränder und feuchte Steinmauern, wo sie aus einem kurzen Rhizom in dichteren Horsten wächst. Die Blattstiele tragen feine, hellbraune Spreuschuppen, die im Sommer oft ausdünnen, und der gesamte Horst wirkt sauber und ordentlich. Die Blätter sind 2–3-fach gefiedert, fein gesägt, hell bis mittelgrün, mit einer leicht spitzenartigen Zeichnung. Im Erwachsenenalter erreicht sie normalerweise eine Höhe von 0,3–0,8 m und eine Breite von 0,5–1 m, abhängig von der Feuchtigkeit und Fruchtbarkeit des Bodens. Auf der Blattunterseite bilden sich ab Sommer Sporangienlager, und die Sporen reifen etwa von Juli bis September. Im Garten wird sie als immergrüne Textur für das Unterholz, zwischen Funkien, Purpurglöckchen, Christrosen, Elfenblumen und schattenliebenden Seggen eingesetzt, oder als weicher Kontrast zu großblättrigen Rodgersien. Im Vergleich zum Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) hat sie ein feiner gegliedertes, schmaleres Blatt und einen insgesamt subtileren Ausdruck, der sich auch gut in kleineren Gärten kombinieren lässt.
Anbau: Bewährt hat sie sich im Halbschatten bis Schatten, windgeschützt und in einem ruhigeren Mikroklima mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, zum Beispiel unter lichten Gehölzen. Der Boden ist am besten humos, nährstoffreich und dauerhaft frisch, aber gleichzeitig durchlässig. Eine gute Drainage ist wichtig, da Staunässe im Winter das Rhizom schädigt. Die Bodenreaktion sollte leicht sauer bis neutral sein, etwa pH 5,5–7,0. Die Pflanzung gedeiht am besten von März bis Mai und erneut von September bis Oktober, bei Sommerpflanzung ist eine häufigere Bewässerung ratsam. Die Bewässerung ist im ersten Jahr und bei längeren Trockenperioden entscheidend. Nach dem Anwurzeln verträgt sie kurze Trockenheit, aber langanhaltende Trockenheit führt zu verkürzten und vertrockneten Blättern. Die Bodenreaktion sollte leicht sauer bis neutral sein, etwa pH 5,5–7,0. Der Schnitt bezieht sich auf das Entfernen alter und beschädigter Blätter Ende Winter oder Anfang Frühling, damit die neuen Wedel sauber austreiben. Eine Mulchschicht aus Blattkompost oder feiner Rinde stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt den Wurzelhals vor Temperaturschwankungen. Die Kultur im Topf ist in einem tieferen Topf mit einer Drainageschicht und einem humusreichen Substrat mit grober Beimischung möglich, im Winter ist es entscheidend, Überwässerung zu vermeiden. Es handelt sich um einen Sporen produzierenden Farn ohne Blüte und ohne Ernte. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Horste wird mit etwa -28 bis -30 °C angegeben, die Blätter können bei Kahlfrost bereits um -10 bis -15 °C Schaden nehmen. Empfohlene Pflanzabstände sind 45–60 cm, je nach der Zielgröße des Horstes. Bei schlechter Luftzirkulation können Fleckenbildung oder Mehltau auftreten, bei Staunässe Rhizomfäule. Schädlinge – Schnecken befallen junge Triebe, in Kübeln können Dickmaulrüssler auftreten; für Anfänger ist gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Überwässerung am zuverlässigsten.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 21.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Farne |
|---|---|
| EAN: | 2284900303258 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 40-60, 60-80, 80-100, 20-40 |
| Blütenfarbe: | Keine Blume/Unscheinbare Blume |
| Blattfarbe: | Grün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Dryopteris B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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