Gewöhnliche Pechnelke 'Feuer' Lychnis viscaria splendens 'Feuer'
Artikelnummer: 2936Produktdetailbeschreibung
Gewöhnliche Pechnelke 'Feuer' - eine europäische Staude aus der Familie der Nelkengewächse. In der Natur wächst sie auf sonnigen Wiesen, in lichten Wäldern und an steinigen Hängen, oft auf mageren, kiesigen Böden. Dort nutzt sie ihr tiefer reichendes Wurzelsystem und übersteht Trockenperioden gut. Die Stängel sind an den Knoten auffallend klebrig, daher stammt auch der Name Pechnelke. Die Sortengruppe splendens wird wegen ihrer kräftigeren Blütenfarben geschätzt. Die Sorte 'Feuer' bringt rosa bis rotrosa, sternförmige Blüten in dichten, endständigen Blütenständen hervor. Die Pflanze bildet einen dichten Horst aus schmalen, lanzettlichen Blättern. Sie wirken grasartig und schließen die Pflanzung im Frühjahr rasch. An geschützten Standorten bleibt das Laub teilweise über den Winter erhalten. Zur Blüte erreicht die Pflanze etwa 40–50 cm Höhe und 25–35 cm Breite. Die Stängel sind kurz, fest und tragen die Blütenstände gut. Unter mitteleuropäischen Bedingungen beginnt die Blüte meist im Mai, setzt sich oft bis in den Juni fort und kann bei günstiger Witterung bis in den Juli reichen. Die Blüten liefern Bestäubern Nektar und eignen sich auch als Schnittblumen für ländliche Wiesensträuße. Im Beet kommt sie neben graulaubigen Arten gut zur Geltung, etwa neben niedrigem Beifuß, Lavendel, Katzenminze oder Schwingel. Sie passt auch in naturnahe Pflanzungen und Kiesbeete. Diese Sorte eignet sich für die Pflanzung in Staudenbeeten, Steingärten oder an Beeträndern.
Anbau: Die Pflanze gedeiht in voller Sonne und verträgt auch lichten Halbschatten. Ideal ist ein warmes, windgeschütztes Kleinklima, in dem die Stängel die Blütenstände besser tragen. Am besten eignet sich ein leichter bis mittelschwerer, sehr durchlässiger Boden, lehmig-sandig bis kiesig und gut drainiert. Auf schweren Tonböden wird die Struktur mit Kies oder Sand verbessert und die Pflanzung leicht erhöht angelegt. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6,0–7,8. Wichtig ist das Gießen vor allem nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln zeigt sich eine deutliche Trockenheitsverträglichkeit. Anhaltende Winternässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelhalsfäule und Auswinterung. Die Düngung erfolgt sparsam. Im Frühjahr genügt meist eine dünne Schicht Kompost oder ein langsam wirkender organischer Dünger. Zu viel Stickstoff führt zu weichem Wuchs und Umfallen der Stängel. Nach der Hauptblüte werden die verblühten Stängel häufig entfernt. Das fördert den Ansatz weiterer Knospen und hält den Horst kompakt. Im Herbst bleibt eine niedrige Rosette stehen. Eine Mulchschicht aus Kies hemmt Unkraut und hält den Wurzelhals trockener. Gepflanzt wird von März bis Oktober. In durchlässigem Boden sind eingewachsene Horste bis etwa -30 bis -34 °C frosthart. Junge Pflanzungen können bei Frost empfindlicher sein. Für die Kultur im Gefäß sind eine Drainageschicht und ein Winterschutz des Wurzelballens gegen Durchfrieren notwendig. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt je nach Wuchs der Sorte 25–35 cm. Für eine geschlossene Wirkung werden etwa 6–15 Pflanzen pro m² gerechnet. An Krankheiten kann bei Trockenstress und zu dichtem Bestand Echter Mehltau auftreten. Unter den Schädlingen kommen Blattläuse an jungen Trieben vor, in kühlen, feuchten Frühjahren gelegentlich auch Nacktschnecken. Für Einsteiger sind vor allem ein durchlässiges Substrat und ein luftiger Standort hilfreich.
Autor: Kristýna | Revision: 02.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch L) |
|---|---|
| EAN: | 2284900077913 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60, 20-40 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lychnis B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
