Gewöhnliche Küchenschelle 'Pinwheel Violet Blue' Pulsatilla vulgaris 'Pinwheel Violet Blue'

Artikelnummer: 3544 46047 Variante wählen
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Die schöne Sorte 'Pinwheel Violet Blue' gehört zu den frühen Küchenschellen. Die Gewöhnliche Küchenschelle 'Pinwheel Violet Blue' besticht durch große, satt blauviolette Glocken auf kurzen Stielen. Im Vergleich zur gewöhnlichen Wildform zeigt sie meist eine gleichmäßigere Färbung und blüht konzentrierter im März bis April. Der Horst wird etwa 20–30 cm hoch und breit und bildet nach der Blüte zierende, seidig behaarte Fruchtstände. Benötigt wird ein sonniger Standort mit Drainage und ein eher neutraler bis kalkhaltiger Boden mit pH 6,5–8. Nach dem Einwurzeln eignet sie sich auch für trockenere Beete, die Frosthärte ausgereifter Pflanzen liegt bei etwa -28 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Gewöhnliche Küchenschelle 'Pinwheel Violet Blue' - eine schöne Steppenstaude West- und Mitteleuropas, die in der Natur an trockene, steinige und häufig kalkhaltige Rasen gebunden ist. Die Sorte 'Pinwheel Violet Blue' gehört zur Pinwheel-Serie, die als Züchtung für die Freilandkultur mit früherem Blühbeginn gilt. Die Pflanze bildet einen ausdauernden Wurzelhals mit eher pfahlartiger Wurzel, und aus einer grundständigen Rosette fein geteilter, dicht behaarter Blätter erscheinen im Frühjahr einzelne, seidig bepelzte Blütenstiele. Im März bis April öffnen sich glockenförmige Blüten, die sich nach und nach schalenförmig weiten, mit gelber Staubblattmitte und blauvioletten Blütenblättern. Nach der Blüte folgen auffällige, silbrig behaarte Fruchtstände aus Nüsschen, die auch in Trockengestecken dekorativ wirken. Die Art ist bienenfreundlich und eignet sich im Garten für den Vordergrund von Beeten, für Steingärten, Kiesgärten sowie für Gefäße. Gut harmoniert sie mit trockenheitsliebenden Gräsern, Fetthennen, Thymian und Frühjahrszwiebelblumen. Frische Pflanzenteile wirken beim Verzehr reizend, daher empfiehlt sich in Gärten mit kleinen Kindern und Haustieren eher ein weniger zugänglicher Platz. In einem kühleren Frühjahr halten sich die Blüten länger, oft 3–4 Wochen, gleichzeitig treiben auch die Blätter aus, die sich im Laufe des Sommers frischgrün färben und im Herbst einziehen. Die Küchenschelle gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse Ranunculaceae, und wild wachsende Bestände sind in Deutschland gesetzlich geschützt, daher werden für Gärten ausschließlich vermehrte Sorten aus Baumschulproduktion verwendet.

Anbau:  Benötigt wird volle Sonne, lichter Halbschatten wird ebenfalls vertragen, am reichsten blüht die Pflanze jedoch in einem warmen, rasch abtrocknenden Kleinklima, etwa im Steingarten, im Kiesbeet oder an einem leichten Hang. Problematisch ist eher Winternässe als Frost. Der Boden soll sehr durchlässig sein, lehmig-sandig bis kiesig, mit Beimischung von Splitt oder grobem Sand und mit Drainage, der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6,5–8,0, oft sind auch kalkhaltige Böden geeignet. Gegossen wird sparsam, zwischen den Wassergaben sollte die Oberfläche abtrocknen, nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze trockenere Phasen in der Regel gut, auf schweren Böden steigt das Risiko von Wurzel- und Wurzelhalsfäule. Die Düngung beschränkt sich auf eine leichte Gabe im Frühjahr, geeignet sind reifer Kompost oder ein Dünger mit geringerem Stickstoffanteil. Ein Rückschnitt ist üblicherweise nicht nötig, nach der Blüte werden lediglich beschädigte Blätter entfernt, die dekorativen fedrigen Nüsschen reifen meist im Mai bis Juni. Empfohlen wird eine mineralische Mulchschicht, feiner Kies hemmt Unkraut und hält den Wurzelhals trocken. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr (März–Mai) oder zu Beginn des Herbstes (September–Oktober). Nach dem Anwachsen bleibt die Küchenschelle am besten ungestört, da sie eine Pfahlwurzel besitzt und Teilung schlecht verträgt. Im Gefäß wird sie in einem tieferen Topf mit sehr durchlässigem Substrat und Drainageschicht kultiviert, im Winter ist ein Schutz vor anhaltendem Regen wichtig. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist sie etwa bis −28 bis −29 °C frosthart. An Krankheiten können bei zu dichtem Stand Echter Mehltau und bei Staunässe Fäulnis auftreten, an Schädlingen vor allem Schnecken im Frühjahr. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 25–30 cm, für eine flächige Pflanzung ergeben sich rund 9–12 Pflanzen pro m².

Autor: Kristýna | Revision: 06.02. 2026 

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch P)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 20-40
Blütenfarbe: lila
Blütezeit: April, Marsch
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pulsatilla B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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