Gewöhnliche Küchenschelle 'Alba' Pulsatilla vulgaris 'Alba'
Artikelnummer: 3542 46038 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Gewöhnliche Küchenschelle 'Alba' - eine Steppenstaude der Trockenrasen und steinigen Hänge West- und Mitteleuropas, verwandt mit den Anemonen. Die Sorte 'Alba' wird wegen ihrer reinweißen Blüten kultiviert, die in Kiesbeeten und zwischen niedrigen Gräsern besonders zur Geltung kommen. Im April und Mai trägt sie einzelne glocken- bis schalenförmige Blüten von etwa 5–8 cm Durchmesser mit goldgelben Staubblättern. Blütenstiele und Knospen sind dicht behaart, sodass die Pflanze schon im zeitigen Frühjahr samtig wirkt. Die Blätter der grundständigen Rosette sind tief geteilt, fein und im Frühjahr leicht silbrig. Nach der Blüte strecken sich die Stiele, und es entstehen Fruchtschöpfe aus Nüsschen mit seidigen Federschweifen, die mehrere Wochen dekorativ bleiben. Die Küchenschelle ist bienenfreundlich, beim Umgang ist Vorsicht geboten, da der frische Pflanzensaft die Haut reizen und nach Verzehr Verdauungsbeschwerden hervorrufen kann. In der Gestaltung kommt sie im vorderen Beetbereich, im Steingarten, im Kiesstreifen am Weg oder im Steintrog zusammen mit Steinkraut, niedrigen Fetthennen oder Schwingel zur Geltung. Ideal für Staudenbeete und Pflanzgefäße.
Anbau: Benötigt volle Sonne, verträgt auch lichten Halbschatten, blüht jedoch am besten in einem warmen, schnell abtrocknenden Kleinklima, etwa im Steingarten, im Kiesbeet oder an einem leichten Hang. Problematisch ist eher Winternässe als Frost. Der Boden sollte sehr durchlässig, lehmig-sandig bis kiesig sein, mit Beimischung von Splitt oder grobem Sand und mit Drainage, empfohlen wird ein pH-Wert von etwa 6,5–8,0, auch kalkhaltige Böden sind oft geeignet. Gegossen wird sparsam, zwischen den Wassergaben soll die Oberfläche abtrocknen, nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze trockenere Phasen meist gut, auf schweren Böden steigt das Risiko von Wurzel- und Wurzelhalsfäule. Die Düngung beschränkt sich auf eine leichte Gabe im Frühjahr, geeignet sind reifer Kompost oder ein stickstoffarmer Dünger. Ein Rückschnitt ist üblicherweise nicht nötig, nach der Blüte werden nur beschädigte Blätter entfernt, die dekorativen, flaumigen Nüsschen reifen meist im Mai bis Juni. Empfohlen wird eine mineralische Mulchschicht, feiner Kies unterdrückt Unkraut und hält den Wurzelhals trocken. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr (März–Mai) oder zu Beginn des Herbstes (September–Oktober). Nach dem Anwachsen wird die Küchenschelle nicht mehr verpflanzt, sie bildet eine Pfahlwurzel und verträgt Teilung schlecht. Im Gefäß wird sie in einem tieferen Topf mit sehr durchlässigem Substrat und Drainageschicht kultiviert, im Winter ist Schutz vor anhaltendem Regen wichtig. In Deutschland ist sie etwa bis −28 bis −29 °C frosthart. An Krankheiten können bei zu dichtem Stand Echter Mehltau und bei Vernässung Fäulnis auftreten, an Schädlingen vor allem Schnecken im Frühjahr. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 25–30 cm, für eine flächige Pflanzung ergeben sich etwa 9–12 Pflanzen pro m².
Autor: Kristýna | Revision: 06.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pulsatilla B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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