Geraldton-Wachsblume Chamelaucium uncinatum
Artikelnummer: 90779Produktdetailbeschreibung
Geraldton-Wachsblume - Auch als Wachsblume oder Geraldton Wax bekannt. Sie stammt aus Westaustralien, wo sie auf nährstoffarmen, sandigen Böden der Küstendünen wächst. In ihrer Heimat bildet sie einen immergrünen Strauch von bis zu etwa 3 m Höhe, unter europäischen Bedingungen und vor allem im Kübel bleibt sie niedriger und dichter, meist 0,8–1,5 m hoch und breit. Die schmalen, nadelförmigen Blätter haben eine hakenförmig gebogene Spitze und duften beim Zerreiben harzig bis zitrusartig. Vom Ende des Winters bis ins Frühjahr erscheinen an den Triebenden kleine, schalenförmige Blüten von etwa 1 cm Durchmesser mit fünf festen, wachsartigen Kronblättern in Weiß, Rosa bis Hellviolett. Die Blüten halten auch geschnitten lange, daher wird die Art häufig für die Floristik kultiviert, in der Vase wirkt sie leicht und zugleich haltbar. Während der Blütezeit ist die Pflanze bienenfreundlich und lockt bei geschützter Sommeraufstellung im Freien auch kleine Nützlinge an.
Anbau: Für den Anbau von Chamelaucium uncinatum eignen sich volle Sonne und ein windgeschützter Platz, ideal an einer Süd- oder Westwand, wo die Pflanze nach Regen rasch abtrocknet. Entscheidend ist ein durchlässiger Boden, am besten eine sandige Mischung mit mineralischem Anteil, pH 5,5–7,0, eine Drainageschicht im Kübel verringert das Risiko von Staunässe. Gegossen wird mäßig, während der Wachstumszeit nach dem Abtrocknen des Substrats, im Winter deutlich reduziert. Geeignet sind Dünger mit niedrigerem Phosphorgehalt, die den Ansprüchen australischer Myrtengewächse gerecht werden. Nach der Blüte erfolgt ein leichter Rückschnitt der Triebe zur Verdichtung, ein starker Rückschnitt ins alte Holz wird vermieden. Die Pflanzung in den Kübel erfolgt meist von März bis Oktober. Die Überwinterung erfordert einen frostfreien, hellen Raum, idealerweise bei 8–12 °C, kurzfristig liegt das Minimum bei etwa 5 °C. Bei zu feuchtem Substrat kann Wurzelfäule auftreten, ansonsten bleibt die Pflanze meist frei von nennenswerten Schädlingen. Der Wuchs ist von Natur aus locker und leicht überhängend, was in Kombination mit Lavendel, Rosmarin oder trockenheitsliebenden Gräsern im Kiesbeet oder als Akzent in modernen Gefäßen besonders zur Geltung kommt. Im Kübel bewähren sich breitere Töpfe mit schnellem Wasserabzug und einer Beimischung von Perlit oder Kies. Im Sommer ist die Art nach dem Einwurzeln recht trockenheitsverträglich, längeres Austrocknen in einem kleinen Topf führt dennoch zum Abwurf der Knospen. Umgetopft wird etwa alle 2–3 Jahre im Frühjahr, stets nur in ein wenig größeres Gefäß. Während der Blütezeit empfiehlt es sich, Übergießen zu vermeiden, da Kälte und Nässe Wurzelkrankheiten begünstigen. Die Sommeraufstellung im Freien ist ab Mai möglich, sobald die Nachttemperaturen dauerhaft nicht unter 10 °C sinken. Für die Auspflanzung in den wärmsten Mikroklimaten rechnet man mit einem Abstand von etwa 60–80 cm bei einer niedrigen, frei wachsenden Hecke, unter den üblichen Bedingungen in Deutschland ist die Kultur im Kübel jedoch zuverlässiger.
Autor: Kristýna | Revision: 19.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Ziergehölze & Raritäten |
|---|---|
| EAN: | 2284900209765 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 120-140, 140-160, 100-120 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | April, Februar |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Chamelaucium B: CZ-4282 C: 26/FP/0039 D: NL |
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