Gemeine Nachtviole 'Violet' Hesperis matronalis 'Violet'
Artikelnummer: 3088Produktdetailbeschreibung
Gemeine Nachtviole 'Violet' - eine hohe, zweijährige bis ausdauernde Staude. In der Natur wächst sie an Waldrändern, in Gebüschen und auf feuchteren Wiesen mit nährstoffreicherem, oft auch kalkhaltigem Boden. Unter mitteleuropäischen Bedingungen wird sie als Zweijährige oder kurzlebige Staude kultiviert. Sie überwintert als bodennahe Rosette und treibt im Frühjahr rasch blühende Stängel. Geschätzt wird die Auslese 'Violet' für ihre satt violetten Blüten und ihren ausgeprägt süßen Duft, der sich am Abend und nach Einbruch der Dunkelheit verstärkt. Von Mai bis Juli bildet sie lockere Rispen aus zahlreichen vierzähligen Blüten mit etwa 2–3 cm Durchmesser. Die Stängel sind aufrecht und behaart. Die Blätter sind lanzettlich bis länglich, mittelgrün und fühlen sich leicht rau an. Die Pflanzen erreichen meist 70–90 cm und können in gutem Boden kräftiger wirken, die Horstbreite liegt bei etwa 30–45 cm. Die Blüten bieten Bestäubern Nektar und Pollen und werden von Bienen, Schmetterlingen und Nachtfaltern besucht. Die Blütenstände eignen sich auch für kurzlebige Sträuße. In Kombination mit Akelei, Pfingstrosen, Salbei, Katzenminze, Storchschnabel oder Ziergräsern setzt sie einen natürlichen, leicht ländlichen Akzent. Nach der Blüte bildet sie schmale Schoten mit Samen. Dadurch sät sie sich oft selbst aus und kann an günstigen Standorten allmählich verwildern.
Anbau: Benötigt wird volle Sonne bis Halbschatten, in trockeneren Gärten gedeiht sie im lichten Schatten besser. Geeignet ist ein nährstoffreicher, humoser und durchlässiger Boden mit gleichmäßiger Feuchtigkeit. Anhaltende Staunässe erhöht das Risiko von Fäulnis und schwächerer Blüte. Am besten wächst sie in neutralem bis leicht alkalischem Boden, stark saure Standorte bekommen ihr nicht. Der praktische pH-Bereich liegt bei etwa 6,5–8,0. Die Pflanzung aus dem Container ist von März bis Oktober möglich. Der Pflanzabstand beträgt etwa 30–35 cm, was 7–9 Pflanzen pro m² entspricht. Wässern ist vor allem nach der Pflanzung und während der Knospenbildung wichtig. Eine maßvolle Mulchschicht aus Laubkompost oder Kompost hält die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut. Gedüngt wird meist im Frühjahr mit Kompost oder einer mäßigen Gabe Volldünger. Ein Stickstoffüberschuss fördert das Laub auf Kosten der Blüte und macht die Stängel bruchanfälliger. Nach der Blüte werden die verblühten Rispen entfernt, sofern keine Selbstaussaat gewünscht ist. Zugleich verlängert dies die Zierwirkung des Bestands. Bei zweijährigen Pflanzen wird ein Teil der Pflanzung durch Aussaat oder durch das Stehenlassen einiger Schoten erneuert, damit sich die Blüte jedes Jahr fortsetzt. Eingewachsene Pflanzen gelten als frosthart bis etwa -20 °C. Im Gefäß ist der Wurzelballen empfindlicher, daher empfiehlt sich ein Winterschutz gegen Durchfrieren und Vernässung. An Krankheiten können Echter Mehltau und Blattflecken auftreten, an Schädlingen Blattläuse und Erdflöhe. Junge Rosetten werden mitunter von Schnecken geschädigt. Die Blüten werden auch als Dekoration verwendet.
Autor: Nikol | Revision: 27.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch H) |
|---|---|
| EAN: | 2284900076978 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | lila |
| Blütezeit: | Mai, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hesperis B: CZ-4282 C: 25/FP/0041 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Hesperis B: CZ-4282 C: 26/FP/0091 D: PL |
| Plant Passport 3: | A: Hesperis B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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