Gemeine Fichte Fichte (Picea abies)

Artikelnummer: 125009
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Immergrüner Nadelbaum und natürliche europäische Waldart, in Tschechien hauptsächlich in den Berg- und Vorgebirgsregionen heimisch. In der Jugend bildet er eine schmale kegelförmige, später eine breitere Krone mit überkreuzten Ästen und herabhängenden Seitenzweigen. In Gärten erreicht er in der Regel eine Höhe von 25–30 m und eine Breite von 6–8 m. Die kurzen, vierkantigen Nadeln sind steif und glänzend dunkelgrün. Die weiblichen Zapfen reifen zu herabhängenden zylindrischen Zapfen mit einer Länge von 10–15 cm heran. Er eignet sich als Solitärpflanze, Sichtschutz, Windschutz sowie für naturnahe Pflanzungen.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Gemeine Fichte - ein immergrüner Nadelbaum aus der Familie der Kiefergewächse und eine der natürlichen Waldarten Europas. Sie kommt von den Alpen und Karpaten über Mittel- und Nordeuropa bis nach Nordskandinavien und östlich bis nach Russland vor, in Tschechien natürlich vor allem in den Berg- und Hügelregionen. Es handelt sich nicht um eine Kultursorte, sondern um eine botanische Art, aus der eine Reihe von Zwerg-, Hänge- und farbigen Gartensorten entstanden sind. Die Pflanze bildet in der Jugend eine schmal-kegelförmige, später eine breitere kegelförmige Krone mit überkreuzten Ästen und oft hängenden Seitenzweigen. Unter Gartenbedingungen erreicht sie in der Regel eine Höhe von 25–30 m und eine Breite von 6–8 m, in der freien Landschaft und in Waldbeständen kann sie höher werden. Die Nadeln sind kurz, vierkantig, steif, glänzend dunkelgrün und wachsen dicht spiralig an den Trieben. Die Rinde ist in der Jugend bräunlich, im Alter graubraun, schuppig und rissig. Männliche Zapfen erscheinen im Frühjahr, die weiblichen reifen zu hängenden zylindrischen Zapfen von etwa 10–15 cm Länge, anfangs grün bis purpurfarben, später hellbraun. Die Gemeine Fichte eignet sich als Solitär in einem größeren Garten, in lockeren lebenden Hecken, Windschutzstreifen, Parks und naturnahen Pflanzungen. Junge Frühlingsaustriebe werden traditionell in der Kräuterkunde und Küche zur Herstellung von Sirupen verwendet. Nadeln und Harz haben einen markanten Waldduft.

Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 2026.06.22

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: 2284900421525
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0008 D: NL

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