Gemeine Fichte 'Wingle's Weeper' Picea abies 'Wingle's Weeper'

Artikelnummer: 9999428
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Die Gemeine Fichte ist ein europäischer Berg-Nadelbaum, der in der Natur kühlere und feuchtere Fichtenwälder von Nordeuropa über die Alpen und Karpaten bildet. Der Kultivar 'Wingle's Weeper' ist eine Gartenauswahl mit ausgeprägt überhängenden bis kriechenden Zweigen. Ohne Stützen bildet er eine niedrige, breit ausgebreitete Form, unter unseren Bedingungen normalerweise 0,5–1 m × etwa 2 m. Die Nadeln sind kurz, dunkelgrün, fein stechend, behalten ihre Farbe auch im Winter. Er zeichnet sich als „grüner Überwurf“ an Hängen, bei Steinen und Mauern sowie am Rand von Beeten aus, passt gut zu Besenheide, Gräsern, Heidelbeeren und Rhododendren.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Fichte 'Wingle's Weeper' - ein europäischer Berg-Nadelbaum, der von Nordeuropa über die Alpen und Karpaten bis zum Balkan verbreitet ist und in der Natur kühlere und feuchtere Fichtenwälder bildet. Die Sorte 'Wingle's Weeper' ist eine Gartenzüchtung mit ausgeprägt überhängenden, stellenweise fast kriechenden Ästen. Ohne Stützen bildet sie eine niedrige, breit ausladende Form, die im Erwachsenenalter unter unseren Bedingungen normalerweise etwa 0,5–1 m hoch und etwa 2 m breit wird. Das Wachstum ist eher mäßig, junge Zuwächse betragen unter günstigen Bedingungen etwa 10–20 cm pro Jahr, so dass sich die Form allmählich verändert. Die Nadeln sind kurz, dunkelgrün, an der Spitze leicht stechend, bedecken die Triebe dicht und behalten ihre Farbe auch im Winter. Die Zapfen der Gemeinen Fichte sind länglich, hängend, reifen im Herbst zu braunen Tönen und können bei Gartensorten erst bei älteren Pflanzen auftreten. In Kompositionen wird sie als Solitärpflanze im Vorgarten, am Rand von Beeten und als stabiler „grüner Bodendecker“ an Hängen, an Steinen und Mauern eingesetzt. Sie passt gut zu Heidekraut und Zwergheide, Ziergräsern, Blaubeeren und Rhododendren, wo das dunkle Grün die Blüten und die Blattstruktur hervorhebt.

Gemeine Fichte - ein Nadelbaum mit kegelförmigem Habitus. In freier Wildbahn kann er bis zu 50 m hoch werden. Unter Gartenbedingungen erreicht er normalerweise eine Höhe von 25 m und eine Breite von 7 m. Die Rinde ist jung glatt, braun, mit zunehmendem Alter schuppiger, rissiger, eher grau-braun. Die Äste des Baumes wachsen in Quirlen. Die Nadeln selbst sind dunkler, grün, an den Spitzen spitz. Die Zapfen sind länglich, wachsen zuerst aufrecht, später neigen sie sich nach unten. Männliche Zapfen sind gelb, weibliche sind rötlich.

Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revize: 16.1.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten
EAN: 2284900489754
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 80-100
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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