Gemeine Fichte 'Rothenhaus' Picea abies 'Rothenhaus'

Artikelnummer: 842878
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Mittelhoher Kultivar der Gemeinen Fichte tschechischer Herkunft, verbunden mit dem Park des Schlosses Červený Hrádek bei Chomutov. Er bildet einen schmalen, leicht unregelmäßigen Baum mit einem geraden Leittrieb, der nicht gebunden werden muss. Die Äste der ersten Ordnung wachsen teilweise waagerecht, die übrigen Triebe hängen locker herab. In Gärten erreicht er eine Höhe von etwa 3–5 m und eine Breite von 0,7–2 m, ältere Pflanzen können höher werden. Die Nadeln sind steifer, satt- bis dunkelgrün. Er eignet sich als Solitärpflanze, im Eingangsbereich oder in einer Nadelholzkomposition.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Fichte 'Rothenhaus' - mittelgroße Sorte, von ungewöhnlicher, schmaler Form. Der Kultivar ist tschechischer Herkunft und wird mit dem Park des Schlosses Rothenhaus (tschechisch Červený Hrádek) bei Chomutov in Verbindung gebracht, wo er um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert erwähnt wurde. Der Baum bildet einen gerade wachsenden Terminaltrieb aus, der im Gegensatz zu einigen hängenden Fichtenarten nicht angebunden werden muss. Die Äste der ersten Ordnung können teilweise horizontal wachsen, während die übrigen Zweige und feineren Triebe locker nach unten fließen. Es entsteht eine schlanke, leicht unregelmäßige Silhouette mit einer markanten vertikalen Wirkung. Unter normalen Gartenbedingungen erreicht er eine Höhe von etwa 3–5 m und eine Breite von 0,7–2 m, wobei einige Kataloge bei älteren Pflanzen eine Höhe von 5–10 m bei einer Breite von ca. 2 m angeben. Die jährlichen Zuwächse können in guter Erde bis zu 50 cm erreichen. Die Nadeln sind vierkantig, 8–14 mm lang, steifer und von satten bis dunkelgrünen Farben. Die Blüten sind unauffällig; ältere Pflanzen können purpurfarbene junge Zapfen und später braune, zylindrische Zapfen ausbilden. Der Kultivar eignet sich hervorragend als Solitär auf einer Rasenfläche, im Eingangsbereich, neben Steingärten, im Vorgarten oder als schlankes, dominantes Element in einer Koniferenkomposition.

Gemeine Fichte istein Nadelbaum mit kegelförmigem Wuchs. In freier Wildbahn kann er bis zu 50 m hoch werden. Unter Gartenbedingungen wächst er normalerweise bis zu einer Höhe von 25 m und einer Breite von 7 m. Die Rinde ist in jungen Jahren glatt und braun, im Laufe der Alterung wird sie schuppiger, rissiger und eher graubraun. Die Äste des Baumes wachsen in Quirlen. Die Nadeln selbst sind dunkler grün und an den Spitzen spitz zulaufend. Die Zapfen sind länglich, wachsen zuerst aufrecht, später neigen sie sich nach unten. Die männlichen Zapfen sind gelb, die weiblichen sind rötlich.

Pflege: Sie bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Ausfärbung der Frühlingszuwachse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 23.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Behälter oder Verpackung
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 24/FP/0160 D: CZ
Plant Passport 2: A: Picea B: CZ-4282 C: 23/FP/0067 D: CZ

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