Gemeine Fichte 'Nidiformis' Picea abies 'Nidiformis'

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Ein alter Zwergkultivar der Gemeinen Fichte, der seit 1904 kultiviert wird. Der Name beschreibt die typische nestartige Form. Junge Pflanzen sind flach-kugelig; mit dem Alter weitet sich die Krone, flacht ab und bildet in der Mitte eine seichte Vertiefung. Sie wächst langsam, in der Regel 5–10 cm pro Jahr. Im Alter von 10 Jahren erreicht sie eine Höhe von 0,4–0,6 m und eine Breite von 0,9–1,2 m, ältere Pflanzen etwa 1–1,2 m × 2 m. Die kurzen, festeren Nadeln treiben hellgrün aus und dunkeln später nach. Sie eignet sich hervorragend für Steingärten, Hänge, Gefäße sowie Vorgärten.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Fichte 'Nidiformis' – eine alte Zwergkultivar der Gemeinen Fichte. Die Kultivar wurde in der Baumschule Rulemann Grisson in Sasselheide bei Hamburg entdeckt und wird seit 1904 kultiviert. Der Name beschreibt die typische nestartige Form. Junge Pflanzen sind flach-kugelig; mit dem Alter weitet sich die Krone, flacht ab und bildet in der Mitte eine seichte Vertiefung. Die Zweige wachsen dicht, horizontal bis leicht aufsteigend, wobei die Enden der jungen Triebe leicht überhängen können. Das Wachstum ist langsam, in der Regel 5–10 cm pro Jahr. Im Alter von 10 Jahren erreicht sie eine Höhe von etwa 0,4–0,6 m und eine Breite von 0,9–1,2 m. Ältere Pflanzen erreichen eine Höhe von 1–1,2 m und eine Breite von etwa 2 m, unter sehr günstigen Bedingungen können sie nach vielen Jahren noch breiter werden. Die Nadeln sind kurz, steifer und stehen dicht an den kleinen Trieben. Der Austrieb im Frühjahr ist hellgrün und geht im Laufe des Sommers in ein mittleres bis dunkelgrünes Grün über. Die Blüten sind unauffällig und Zapfen bilden sich nur selten; bei älteren Pflanzen reifen sie braun aus. Die Kultivar eignet sich ideal für den Steingarten, die Heidegarten-Gestaltung, den Vorgarten, an Hängen, bei Steinen, in größeren Gefäßen oder als niedriges immergrünes Element zwischen Stauden.

Gemeine Fichte - ein Nadelbaum mit kegelförmigem Habitus. In freier Natur kann er bis zu 50 m hoch werden. Unter Gartenbedingungen erreicht er normalerweise eine Höhe von 25 m und eine Breite von 7 m. Die Rinde ist jung glatt, braun, mit zunehmendem Alter schuppiger, rissiger, eher grau-braun. Die Äste des Baumes wachsen in Quirlen. Die Nadeln selbst sind dunkler, grün, an den Spitzen spitz zulaufend. Die Zapfen sind länglich, wachsen zuerst aufrecht, später neigen sie sich nach unten. Die männlichen Zapfen sind gelb, die weiblichen sind rötlich.

Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 23.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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