Gemeine Fichte 'Lombartsii' Picea abies 'Lombartsii'

Artikelnummer: 71271
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Kompakter Zierkultivar der Gemeinen Fichte mit einem dichten, unregelmäßig wachsenden Habitus. Er bildet eine breitkegelige bis abgerundete Form mit Ästen unterschiedlicher Länge und einer dichten Verzweigung ab der Basis. Das Wachstum ist langsam bis mäßig langsam. Im Alter von 10 Jahren erreicht er eine Höhe von etwa 1–1,5 m, im adulten Zustand normalerweise eine Höhe von 2–2,5 m und eine Breite von etwa 1,5 m. Die kurzen grünen Nadeln behalten das ganze Jahr über ihre Farbe. Im Frühjahr bestechen die roten bis purpurnen jungen Zapfen, die allmählich braun werden.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Fichte 'Lombartsii' – eine kompakte Zierform der Gemeinen Fichte. Dieser Kultivar wird in europäischen Baumschulen als dichte, unregelmäßig wachsende Form mit einem markanten Frühlingshighlight durch junge Zapfen kultiviert. Der Habitus ist breit-kegelförmig bis unregelmäßig gerundet, mit Ästen unterschiedlicher Länge und einer dichten Verzweigung ab der Basis. Er wirkt nicht streng, sondern bildet eher eine plastische grüne Masse mit natürlicher Zeichnung. Das Wachstum ist langsam bis mittel-langsam. Im Alter von 10 Jahren erreicht sie eine Höhe von etwa 1–1,5 m, in der Reife meist 2–2,5 m Höhe und eine Breite von circa 1,5 m. Die Nadeln sind kurz, fester, grün, dicht an den Trieben angeordnet und behalten ihre Farbe das ganze Jahr über. Der auffälligste Schmuck sind die jungen Zapfen an den Triebenden. Im Frühjahr erscheinen sie in einem roten bis purpurroten Farbton und reifen allmählich zu Braun aus. Die Blüten sind unauffällig. Der Kultivar eignet sich als niedriger Solitär, für den Steingarten, die Heidelandschaft, den Vorgarten, als Pflanzung zwischen Steinen oder in kleineren Nadelholz-Kompositionen. Sie harmoniert gut mit Heidekraut, Zwergkiefern, Wacholdern, Schwingelgräsern und niedrigen bodendeckenden Stauden.

Gemeine Fichte istein Nadelbaum mit kegelförmigem Wuchs. In freier Wildbahn kann er bis zu 50 m hoch werden. Unter Gartenbedingungen wächst er normalerweise bis zu einer Höhe von 25 m und einer Breite von 7 m. Die Rinde ist in jungen Jahren glatt und braun, im Laufe der Alterung wird sie schuppiger, rissiger und eher graubraun. Die Äste des Baumes wachsen in Quirlen. Die Nadeln selbst sind dunkler grün und an den Spitzen spitz zulaufend. Die Zapfen sind länglich, wachsen zuerst aufrecht, später neigen sie sich nach unten. Die männlichen Zapfen sind gelb, die weiblichen sind rötlich.

Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 23.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Behälter oder Verpackung
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 24/FP/0155 D: NL

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