Gemeine Fichte 'Honey Pot' Picea abies 'Honey Pot'

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Langsam wachsender, goldaustreibender Kultivar der Gemeinen Fichte, der als Sämling in den Coenosium Gardens in den USA gefunden wurde. In jungen Jahren bildet sie einen niedrigen, polsterartigen bis ausladenden Habitus, später kann sie in einen niedrigen Kegel mit leicht hängenden Zweigen übergehen. Im Alter von 10 Jahren erreicht sie eine Höhe von etwa 0,6–0,9 m und eine Breite von ca. 0,6 m, im Erwachsenenalter 0,9–1,2 m × 0,6–1 m. Die kurzen, dichten Nadeln treiben honiggelb aus, im Sommer gelbgrün bis olivfarben. Er eignet sich hervorragend für Steingärten, Kübel und Heidegärten.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Fichte 'Honey Pot' - eine langsam wachsende, sehr attraktive Sorte. Es handelt sich um eine goldaustreibende Sorte der Gemeinen Fichte. Die Sorte wurde als goldener Sämling in den Coenosium Gardens in den USA gefunden; als Herkunft wird eine Kreuzung aus Picea abies 'Acrocona' und Picea abies 'Gold Drift' angegeben. Der Habitus ist niedrig, in der Jugend polsterförmig bis breit ausladend, mit zunehmendem Alter kann sie einen kurzen Terminaltrieb bilden und in einen niedrigen Kegel übergehen. Die Zweige neigen sich leicht, sodass die Pflanze weicher wirkt als gewöhnliche kegelförmige Fichten. Das Wachstum ist langsam. Im Alter von 10 Jahren wird meist eine Höhe von etwa 0,6–0,9 m und eine Breite von rund 0,6 m angegeben, im Erwachsenenalter üblicherweise 0,9–1,2 m Höhe und 0,6–1 m Breite. Die Nadeln sind kurz, steifer und dicht entlang der gesamten Trieblänge angeordnet. Der Austrieb im Frühjahr hat einen honiggelben bis goldgrünen Ton, der im Sommer in Gelbgrün und Olivgrün übergeht. Die Blüten sind unauffällig und Zapfen erscheinen bei jungen Pflanzen selten. Der Zierwert beruht hauptsächlich auf dem farbigen Austrieb, der immergrünen Struktur und der feinen Zeichnung der Zweige. In der Gestaltung eignet sie sich für den Steingarten, die Heidelandschaft, für Pflanzungen an Steinen, in Gefäßen sowie im Vorgarten. Er harmoniert gut mit Heidekraut, niedrigen Wacholderarten, Zwergkiefern, Schwinggräsern und kleinen bodendeckenden Stauden.

Gemeine Fichte - ein Nadelbaum mit kegelförmigem Habitus. In freier Wildbahn kann er bis zu 50 m hoch werden. In Gartenbedingungen erreicht er standardmäßig eine Höhe von 25 m und eine Breite von 7 m. Die Rinde ist in jungen Jahren glatt, braun, im Laufe der Alterung schuppiger, rissiger, eher graubraun. Die Äste des Baumes wachsen in Quirlen. Die Nadeln selbst sind dunkler, grün, an den Spitzen spitz zulaufend. Die Zapfen sind länglich, wachsen zuerst aufrecht, später neigen sie sich nach unten. Männliche Zapfen sind gelb, weibliche rötlich.

Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 23.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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