Gemeine Fichte 'Emsland' Picea abies 'Emsland'

Artikelnummer: 71175
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Zwergkultivar der Gemeinen Fichte, der aus Deutschland stammt und seit 1978 im Sortiment geführt wird. Er bildet einen regelmäßigen, symmetrisch kegelförmigen Habitus mit dichter Verzweigung, der auch für kleinere Gärten ideal ist. Im Alter von 10 Jahren erreicht er eine Höhe von ca. 1 m und eine Breite von 0,5 m, im adulten Zustand 1,5–2 m × 0,8–1,2 m. Der junge Austrieb sprießt frisch grün, ältere Nadeln sind glänzend und dunkler. Kurze, steife Nadeln besetzen die Triebe. Er eignet sich als Solitärpflanze im Steingarten, im Vorgarten, in der Heidefläche, in größeren Gefäßen sowie in niedrigen immergrünen Kompositionen.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Fichte 'Emsland' - eine zwergwüchsige Zierkultivar der Gemeinen Fichte. Die ursprüngliche Art Picea abies wächst in den Alpen und Karpaten über Mittel- und Nordeuropa bis nach Skandinavien und Russland, in Tschechien natürlich vor allem in den Gebirgen und Vorgebirgen. Die Sorte 'Emsland' wurde in Deutschland gezüchtet und wird seit 1978 im Sortiment geführt. Sie wird wegen ihres regelmäßigen, symmetrisch kegelförmigen Habitus, der dichten Verzweigung und der kompakten Größe geschätzt, die auch für kleinere Gärten geeignet ist. Im Alter von 10 Jahren erreicht sie eine Höhe von etwa 1 m und eine Breite von 0,5 m. Im ausgewachsenen Zustand bildet sie üblicherweise ein Bäumchen mit einer Höhe von 1,5–2 m und einer Breite von 0,8–1,2 m; je nach Standort kann sie mit der Zeit breiter und baumartiger werden. Die Triebe sind dicht, der junge Austrieb sprießt frisches Grün und die älteren Nadeln haben einen glänzenden, dunkleren Grünton. Die Nadeln sind kurz, steif, stachlig und spiralförmig um die Triebe angeordnet. Die Zapfen stellen nicht den Hauptzierwert dar und können bei älteren Pflanzen braun ausreifen. Die Sorte 'Emsland' eignet sich als Solitär in einem kleinen Garten, im Steingarten, im Vorgarten, in der Heidefläche, in einem größeren Kübel sowie als immergrüner Akzent in einer niedrigen Komposition. Sie harmoniert gut mit Heiden, Heidekrautgewächsen, niedrigen Kiefern, Wacholdern, Zwergtannen, Schwinggräsern und Fetthennen.

Gemeine Fichte istein Nadelbaum mit kegelförmigem Wuchs. In freier Wildbahn kann er bis zu 50 m hoch werden. Unter Gartenbedingungen wächst er normalerweise bis zu einer Höhe von 25 m und einer Breite von 7 m. Die Rinde ist in jungen Jahren glatt und braun, im Laufe der Alterung wird sie schuppiger, rissiger und eher graubraun. Die Äste des Baumes wachsen in Quirlen. Die Nadeln selbst sind dunkler grün und an den Spitzen spitz zulaufend. Die Zapfen sind länglich, wachsen zuerst aufrecht, später neigen sie sich nach unten. Die männlichen Zapfen sind gelb, die weiblichen sind rötlich.

Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 23.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL

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