Gemeine Fichte 'Compacta' Picea abies 'Compacta'

Artikelnummer: 9478
11,90 € / St
Ausverkauft
Variante
Lieferoptionen

Zwergwuchsform der Gemeinen Fichte, die langsam wächst und einen dichten, in jungen Jahren halbkugeligen Habitus ausbildet. Im Alter erreicht sie in der Regel eine Höhe und Breite von etwa 2 m, nach vielen Jahren kann sie in eine breitere, niedrig-kegelförmige Gestalt übergehen. Die kurzen, steifen Nadeln messen etwa 9 mm, junge Austriebe sprießen hellgrün und die älteren Nadeln dunkeln zu einem satten Grün nach. Die Zweige sind kurz, dicht und kompakt, sodass die Krone fest und regelmäßig wirkt. Der Kultivar eignet sich als Solitärpflanze für kleinere Gärten, Steingärten, Heidegärten sowie für den Kübel.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Gemeine Fichte 'Compacta' - eine zwergwüchsige Kultursorte der heimischen Gemeinen Fichte. Die Sorte 'Compacta' wird auch unter dem älteren Synonym Picea excelsa 'Compacta' geführt. Sie wird aufgrund ihres langsamen Wachstums, der dichten Verzweigung und ihres breit-kompakten, in jungen Jahren halbkugeligen Habitus geschätzt. In der ausgewachsenen Form erreicht sie in der Regel eine Höhe von etwa 2 m und eine ähnliche Breite; an einem sehr günstigen Standort kann sie nach vielen Jahren eine breitere, niedrig-kegelförmige Gestalt annehmen. Die Zweige sind kurz, sehr dicht und eng stehend, wodurch die Krone fest und regelmäßig wirkt. Die Nadeln sind kurz, steif, etwa 9 mm lang; die jungen Austriebe sprießen hellgrün und die älteren Nadeln dunkeln zu einem satten Grünton nach. Die Zapfen stellen nicht den Hauptzierwert dar und können bei älteren Pflanzen braun ausreifen. Die Sorte 'Compacta' eignet sich hervorragend als Solitärpflanze in kleineren Gärten, im Steingarten, in Heidegärten, Vorgärten, in größeren Kübeln oder in einer niedrigen immergrünen Komposition. Sie harmoniert sehr gut mit Heidekraut, Calluna, niedrigen Wacholdern, Zwergkiefern, Schwinggräsern, Fetthennen und Steingartenmulch. Die Nadeln sind stachlig.

Gemeine Fichte - ein Nadelbaum mit kegelförmigem Wuchs. In freier Wildbahn kann er bis zu 50 m hoch werden. Unter Gartenbedingungen wächst er normalerweise bis zu einer Höhe von 25 m und einer Breite von 7 m. Die Rinde ist in jungen Jahren glatt und braun, im Laufe der Alterung wird sie schuppiger, rissiger und eher graubraun. Die Äste des Baumes wachsen in Quirlen. Die Nadeln selbst sind dunkler grün und an den Spitzen spitz zulaufend. Die Zapfen sind länglich, wachsen zuerst aufrecht, später neigen sie sich nach unten. Die männlichen Zapfen sind gelb, die weiblichen sind rötlich.

Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 2026.06.22

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: 2284900131882
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

Diskussion

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.

Dieses Feld nicht ausfüllen:

Sicherheitskontrolle