Gemeine Fichte 'Chub' Picea abies 'Chub'

Artikelnummer: 126331
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Kompakter Zierkultivar der Gemeinen Fichte, gezüchtet als Hybrid aus der Kreuzung Picea abies 'Acrocona' und Picea abies 'Gold Drift'. Sie bildet einen niedrigen, breitkegeligen bis abgerundeten Habitus mit dichter Verzweigung von der Basis an. Sie wächst langsam, etwa 10–15 cm pro Jahr und erreicht im Alter von 10 Jahren eine Höhe und Breite von 1,2–1,5 m. Die kurzen, frischgrünen Nadeln weisen einen zarten Gelbstich auf. Junge Zapfen sind purpurfarben und braunen sich später ein. Sie eignet sich ideal für Steingärten, Heidegärten, Kübel sowie Vorgärten.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Fichte 'Chub' - kompakter Zierkultivar der Fichte. Bei diesem Kultivar wird in ausländischen Quellen eine Herkunft aus Samenkreuzungen von Picea abies 'Acrocona' und Picea abies 'Gold Drift' angegeben. Er gehört somit zur Gruppe der Sammlerfichten, die sich durch einen dichteren Wuchs, gelbliche Nadelton und eine auffälligere Zapfenbildung auszeichnen. Der Habitus ist niedrig, kompakt, breitkegelig bis abgerundet, mit einer dichten Verzweigung von der Basis an. Das Wachstum ist langsam, etwa 10–15 cm pro Jahr. Im Alter von 10 Jahren wird eine Höhe und Breite von etwa 1,2–1,5 m angegeben; unter guten Bedingungen kann er ähnlich breit wie hoch bleiben. Die Nadeln sind kurz, steifer, dicht an den Trieben stehend, frischgrün mit einem zarten Gelbton, der an helleren Standorten deutlicher hervortritt. Junge Zapfen erscheinen an den Triebenden, haben einen purpurnen Farbton und reifen später braun aus. Die Blüten sind unauffällig; der Zierwert liegt in der immergrünen Masse, dem farbigen Einschlag der Nadeln und dem Kontrast der Zapfen. In der Gestaltung eignet er sich als niedriger Solitär, im Steingarten, im Heidegarten, bei Steinen, im Vorgarten oder in einem größeren Gefäß. Er harmoniert gut mit Heidekraut, niedrigen Wacholdern, Zwergkiefern, Schwingrasen und niedrigen Stauden.

Gemeine Fichte - ein Nadelbaum mit kegelförmigem Wuchs. In freier Wildbahn kann er bis zu 50 m hoch werden. Unter Gartenbedingungen wächst er normalerweise bis zu einer Höhe von 25 m und einer Breite von 7 m. Die Rinde ist in jungen Jahren glatt und braun, im Laufe der Alterung wird sie schuppiger, rissiger und eher graubraun. Die Äste des Baumes wachsen in Quirlen. Die Nadeln selbst sind dunkler grün und an den Spitzen spitz zulaufend. Die Zapfen sind länglich, wachsen zuerst aufrecht, später neigen sie sich nach unten. Die männlichen Zapfen sind gelb, die weiblichen sind rötlich.

Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 23.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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