Gemeine Fichte 'Acrocona' Picea abies 'Acrocona'

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Zierkultivar der Gemeinen Fichte 'Acrocona', der für die Bildung von Zapfen an den Triebenden bekannt ist, was ihn von der gewöhnlichen Fichte unterscheidet. Er stammt von einer spontanen Mutation aus Uppsala in Schweden und wird seit etwa 1890 kultiviert. Er wächst langsamer, in der Jugend oft unregelmäßig strauchartig, später breit kegelförmig. Im Alter von 10 Jahren erreicht er eine Höhe von 1,5–3 m, im ausgewachsenen Zustand 4–6 m × 3–4 m. Im Mai trägt er rote bis purpurfarbene junge Zapfen, die im Laufe des Sommers braun werden. Er eignet sich hervorragend als Solitärpflanze für größere Gärten und Parks.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Fichte 'Acrocona' - eine Zierkultivar der heimischen Gemeinen Fichte. Die Kultivar 'Acrocona' wurde als spontane Mutation in einem schwedischen Wald in der Nähe von Uppsala entdeckt und ist in der Gartenpraxis seit etwa 1890 bekannt. Der Name bezieht sich auf die Bildung von Zapfen an den Triebenden, ein Merkmal, das sie von der gewöhnlichen Gemeinen Fichte unterscheidet. Die Pflanze bildet einen langsam wachsenden, breit-aufrechten bis locker konisch gewachsenen Habitus aus, in jungen Jahren oft strauchartig und unregelmäßig. In 10 Jahren erreicht sie je nach Bedingungen etwa 1,5–3 m, im Alter üblicherweise eine Höhe von 4–6 m und eine Breite von 3–4 m. Die Äste sind waagerecht bis leicht hängend, mit dunkelgrünen, vierkantigen Nadeln. Im Mai erscheinen an den Triebenden auffällige junge Zapfen in roter bis purpur-himbeerfarbener Farbe, oft schon bei jungen Pflanzen. Im Laufe des Sommers verlängern sie sich, verholzen und reifen zu einem hellen bis mittelbraunen Ton aus. Die Kultivar eignet sich als Solitär in einem größeren Garten, in einer naturnahen Komposition, in Parks oder in lockeren immergrünen Gruppen. Sie harmoniert gut mit Kiefern, Tannen, Birken, Gräsern, Heidekraut und niedrigen bodendeckenden Sträuchern. Die Nadeln sind leicht stechend und duften beim Zerreiben nach Harz.

Gemeine Fichte - ein Nadelbaum mit kegelförmiger Wuchsform. In freier Wildbahn kann er bis zu 50 m hoch werden. Unter Gartenbedingungen wächst er normalerweise bis zu einer Höhe von 25 m und einer Breite von 7 m. Die Rinde ist in jungen Jahren glatt und braun, im Laufe der Alterung wird sie schuppiger, rissiger und eher graubraun. Die Äste des Baumes wachsen in Quirlen. Die Nadeln selbst sind dunkler grün und an den Spitzen spitz zulaufend. Die Zapfen sind länglich, wachsen zuerst aufrecht, später neigen sie sich nach unten. Die männlichen Zapfen sind gelb, die weiblichen sind rötlich.

Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 2026.06.22

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0034 D: CZ

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