Gelenkblume 'Alba' Physostegia virginiana 'Alba'
Artikelnummer: 3468 60262 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Gelenkblume 'Alba' - stammt aus dem Osten Nordamerikas, wo sie auf feuchten Wiesen, in Ufergebüschen und an Fließgewässern wächst. Die Sorte 'Alba' bildet rhizombildende, horstige Bestände mit festen, vierkantigen Stängeln. Die Blätter sind gegenständig, sitzend, lanzettlich und scharf gesägt und zeigen während der Saison ein frisches Grün. Der Name verweist auf eine besondere Eigenschaft des Blütenstands: Einzelne Blüten und Seitenzweige lassen sich behutsam zur Seite biegen und verharren nach kurzer Zeit in der neuen Position, was auch die englische Bezeichnung „obedient plant“ erklärt. Ausgewachsen erreicht sie meist 80–90 cm Höhe und 50–60 cm Breite, auf nährstoffreichen, dauerhaft feuchten Böden kann sie sich stärker ausbreiten und größere Kolonien bilden. Von Juli bis September erscheinen endständige Ähren mit dicht gedrängten, weißen, zweilippigen Röhrenblüten. Die Blüten öffnen sich nacheinander von unten nach oben, wirken im Bestand wie schmale Kerzen und werden von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen gern besucht. Der Duft ist eher unauffällig, dafür halten die Stängel in der Vase lange, und die Blütenstände eignen sich auch zum Trocknen. Nach der Blüte bleiben die grünen Samenstände bis in den Herbst dekorativ. In Gestaltungen kommt sie in naturnahen Pflanzungen, an Wasserelementen und in gemischten Beeten zur Geltung, wo sie die kräftigen Farben von Sonnenhut, Indianernessel, Astern oder Sonnenbraut abmildert und sich gut mit Ziergräsern wie Rutenhirse oder Lampenputzergras kombinieren lässt.
Anbau: Die Gelenkblume gedeiht in voller Sonne bis leichtem Halbschatten, in wärmerem Kleinklima blüht sie meist länger. Ein vor starkem Wind geschützter Standort verhindert, dass die Stängel brechen. Am besten wächst sie in frischem bis feuchtem, humosem und nährstoffreichem Boden, der Feuchtigkeit speichert, zugleich sind eine durchlässige Struktur und bei schweren Lehmböden eine Drainage wichtig. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,5–7,5. Die Pflanzung erfolgt meist von März bis Mai oder im September und Oktober. Der Pflanzabstand beträgt etwa 35–50 cm, je nach Wuchsstärke rechnet man mit 4–8 Pflanzen pro m². Entscheidend ist das Gießen in den ersten Wochen nach der Pflanzung und während sommerlicher Trockenperioden, denn an austrocknenden Standorten verkürzen sich die Blütenähren und die unteren Blätter können vertrocknen, anhaltende Staunässe ohne Luftzufuhr erhöht dagegen das Fäulnisrisiko. Im Frühjahr genügt in der Regel Kompost, auf ärmeren Böden bewährt sich ein ausgewogener Langzeitdünger. Eine Mulchschicht aus Laubkompost oder feiner Rinde hält die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut. Die Samenstände können nach der Blüte als Herbstschmuck stehen bleiben, die trockenen Stängel werden am Ende des Winters entfernt. Bei sich ausbreitenden Horsten empfiehlt sich die Teilung im Frühjahr oder eine Begrenzung durch eine Rhizomsperre. Im Kübel wird sie in einem größeren Substratvolumen mit Drainageschicht kultiviert, mit regelmäßigem Gießen und Schutz vor winterlicher Nässe. Die Blütezeit reicht meist von Juli bis September. Ausgereifte Pflanzen sind bis etwa -30 bis -40 °C frosthart, junge Pflanzungen profitieren im ersten Winter von einer Mulchschicht. Die Trockenheitsverträglichkeit ist gering bis mittel. An Schädlingen können Schnecken an den Austrieben im Frühjahr auftreten, an Krankheiten vor allem Rost und Wurzelfäule.
Autor: Kristýna | Revision: 04.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Physostegia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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