Gelbrinniger Flachrohrbambus 'Alata' Phyllostachys aureosulcata 'Alata'
Artikelnummer: 135519Produktdetailbeschreibung
Gelbrinniger Flachrohrbambus 'Alata' - eine Ziersorte des Ausläufer bildenden Bambus, auch als „Crookstem“ bekannt, da ein Teil der Halme an der Basis markante Knicke ausbildet. Im Unterschied zu vielen anderen Formen der Art fehlen die gelbe Rinne und die Streifung. Die Halme bleiben überwiegend grün, mitunter mit leicht olivfarbenem Schimmer. Der Wuchs ist ausgesprochen aufrecht, und unter guten Bedingungen entsteht eine dichte Laubwand, die als wirksamer Windschutz und Sichtschutz dient. Die Blätter sind schmal und grün. An geschützten Standorten bleiben sie im Winter lange am Halm, in strengeren Wintern kann es zu vorübergehendem Eintrocknen des Laubes kommen. Die Sorte eignet sich für moderne wie naturnahe Pflanzungen, in Gruppen mit Ziergräsern, Hortensien oder immergrünen Sträuchern, wo die Halmtextur einen reizvollen Kontrast bildet. Wie bei den meisten Bambusarten erfolgt die Blüte unregelmäßig und spielt in der Gartengestaltung keine Rolle. Die Art wird zudem für ihre essbaren, im zeitigen Frühjahr erscheinenden Sprosse geschätzt, die zart und ohne ausgeprägte Bitterkeit sind. Bei Zierpflanzungen steht jedoch meist das Erscheinungsbild des Bestandes im Vordergrund.
Anbau: Als Standort eignet sich volle Sonne bis Halbschatten, in der Sonne färben sich die Halme am schönsten aus. Am besten ist ein tiefgründiger, humoser, durchlässiger und gleichmäßig feuchter Boden. Anhaltende Staunässe mindert die Vitalität der Rhizome, eine Mulchschicht aus Rinde oder Laubkompost hilft dagegen, Feuchtigkeit und eine stabile Bodentemperatur zu halten. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt von März bis Oktober, ideal sind Termine im Frühjahr und im frühen Herbst. Gut eingewachsene Pflanzen zählen zu den frosthärtesten Vertretern der Gattung Phyllostachys und vertragen in Deutschland in der Regel etwa -23 bis -25 °C. In strengeren Wintern kann das Laub zurückfrieren, die Rhizome treiben im Frühjahr jedoch wieder aus. Da es sich um einen Ausläufer bildenden Bambus handelt, empfiehlt sich bei Pflanzungen an Zäunen und befestigten Flächen eine Rhizomsperre oder die Kultur auf begrenzter Fläche. Für einen schnellen Heckenschluss wird mit einem Pflanzabstand von etwa 0,8–1,2 m gerechnet, bei Solitärpflanzung sollten seitlich mindestens 2 m für die natürliche Ausbreitung des Horstes frei bleiben. Die Düngung basiert auf Kompost und einer Stickstoffgabe im Frühjahr, gegen Ende des Sommers wird Kalium bevorzugt, damit die Halme ausreifen. An Schädlingen können bei Trockenheit Blattläuse und Spinnmilben auftreten, an Krankheiten vor allem Blattflecken bei zu dichtem Stand und mangelnder Luftzirkulation. Ältere Halme werden nach 4–5 Jahren nach und nach bodennah entfernt, wodurch der Bestand verjüngt wird und Licht durchdringen kann. Das Gießen ist besonders in den ersten beiden Saisons und während des Austriebs wichtig, wenn die Pflanzen am meisten Wasser verbrauchen. Im Kübel lässt sich der Bambus nur vorübergehend kultivieren, da die Rhizome das Volumen rasch ausfüllen und einen regelmäßigen Substratwechsel sowie Schutz des Wurzelballens vor dem Durchfrieren erfordern.
Autor: Kristýna | Revision: 13.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Bambus |
|---|---|
| EAN: | 2284900501579 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 600 und mehr, 700 und mehr, 800 und mehr |
| Blattfarbe: | Grün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Phyllostachys B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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