Gelber Reiherschnabel Erodium chrysanthum
Artikelnummer: 133803Produktdetailbeschreibung
Gelber Reiherschnabel - stammt aus den Gebirgsregionen Griechenlands, wo er an felsigen Kalksteinhängen in Höhenlagen von etwa 1000–2200 m wächst. Im Garten bildet er niedrige, anliegende Polster, die meist 15–25 cm hoch und 30–45 cm breit werden. Die Blätter sind fein geteilt, graugrün bis silbrig, etwa 3–6 cm lang und bleiben einen Großteil des Jahres dekorativ. Die Blütenstiele erheben sich 10–20 cm über das Laub und tragen von Juni bis August einzelne schalenförmige Blüten von etwa 2–3 cm Durchmesser in cremegelben bis sahnefarbenen Tönen, die in der Sonne oft fast weiß wirken. Nach der Blüte entstehen die typischen „schnabelförmigen“ Früchte, die sich in Kiesfugen leicht selbst aussäen können. Die Pflanze ist bienenfreundlich und eignet sich für Steingärten, Kiesbeete, sonnige Mauern und Gefäße, wo sie wie feine Spitze zwischen auffälligeren Blüten wirkt. Dank des kompakten Wuchses findet sie auch in niedrigen Einfassungen und Alpinarien Verwendung, wo sie Wind, Trockenheit und Sommerhitze gut verträgt. In Pflanzungen harmoniert sie mit Thymian, Steinkraut, Steinbrech, niedrigen Fetthennen oder graulaubigen Arten der Gattung Artemisia, die den silbrigen Ton des Laubes unterstreichen.
Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in voller Sonne an einem windgeschützten Standort, in magerem, steinigem bis lehmig-sandigem Boden mit rascher Wasserableitung. Empfohlen wird eine Drainage aus Kies oder feinem Gestein und eine Oberflächenabdeckung aus mineralischem Splitt, denn das größte Risiko stellen Winternässe und die daraus folgende Fäulnis des Wurzelhalses dar. Geeignet ist ein pH-Wert von etwa 6,5–8, also neutrale bis kalkhaltige Böden. Gegossen wird sparsam, bei eingewurzelten Pflanzen eher nur in längeren Trockenperioden, in Gefäßen mit kurzem Abtrocknen zwischen den Wassergaben. Im Gefäß bewährt sich ein Substrat mit höherem Mineralanteil und einer Drainageschicht am Boden. Eine mäßige Düngung im Frühjahr genügt, bei zu nährstoffreichen Substraten nimmt der Blattanteil auf Kosten der Blüten zu. Nach dem Hauptflor können verblühte Stiele leicht entfernt werden, um weitere Knospen anzuregen und die kompakte Form zu erhalten. Gepflanzt wird von März bis Oktober außerhalb gefrorener Böden mit Abständen von 25–30 cm, was je nach gewünschter Schnelligkeit des Schließens etwa 9–13 Pflanzen pro m² entspricht. Die Frosthärte liegt bei trockenem Boden um -23 °C, bei Kahlfrösten hilft eine leichte Abdeckung mit Reisig oder ein Schutz gegen Winternässe. An Schädlingen können im Frühjahr Schnecken auftreten, ansonsten ist die Pflanze stabil und ohne nennenswerte Krankheiten. Ältere Horste werden nach einigen Jahren durch Teilung und erneutes Bewurzeln junger Teilstücke verjüngt. An Standorten mit schwererem Boden bewähren sich ein Hochbeet und Kiesmulch um den Wurzelhals.
Autor: Kristýna | Revision: 07.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch E) |
|---|---|
| EAN: | 2284900486289 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Creme |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Erigeron B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
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