Gelber Lerchensporn Corydalis lutea

Artikelnummer: 2621
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Staude von den Südhängen der Alpen, heimisch in Kalkschutt, Felsspalten und Mauerritzen. Im Garten bildet sie dichte Horste aus fein geteilten, hellgrünen Blättern mit farnartiger Textur, meist 20–40 cm hoch und 30–45 cm breit. Die verzweigten Stängel tragen einseitswendige Trauben mit 6–20 röhrenförmigen gelben Blüten von 1,5–2 cm Länge mit kurzem Sporn. Die Blüte reicht von Mai bis September, in kühleren Jahren bis in den Oktober. Nach der Blüte bilden sich Kapseln, und die Pflanze verbreitet sich durch Selbstaussaat in Steinfugen. Sie ist bienenfreundlich und leicht giftig, geeignet für Gehölzränder, zu Farnen und Funkien sowie für schattige Gefäße.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Gelber Lerchensporn - kurzlebige, meist winterharte Staude, ursprünglich von den Südhängen der Alpen, wo sie in Kalkschutt, Felsspalten und an Mauern wächst. Im Garten bildet sie dichte Horste aus fein geteilten, hellgrünen Blättern mit farnartiger Textur, meist 20–40 cm hoch und 30–45 cm breit. Die verzweigten Stängel tragen einseitswendige Blütentrauben mit 6–20 röhrenförmigen Blüten von etwa 1,5–2 cm Länge mit kurzem Sporn. Die Blüte beginnt im Mai und hält bis September an, in kühleren Jahren sogar bis Oktober. So verlängert der Gelbe Lerchensporn im Halbschatten die Saison gelber Farbtöne, ganz ohne Formschnitt. Nach der Blüte reifen Samenkapseln, deren Samen sich durch Selbstaussaat leicht verbreiten und häufig in Steinfugen oder am Beetrand auftauchen. Die Pflanze ist bienenfreundlich und zählt aufgrund ihres Alkaloidgehalts zu den leicht giftigen Arten. In Pflanzungen harmoniert sie mit Farnen, Funkien, Purpurglöckchen oder schattenverträglichen Storchschnabel-Arten und eignet sich auch für Gefäße im Schatten oder an der Nordseite von Gebäuden.

Anbau: Bewährt hat sich ein halbschattiger bis lichtschattiger Standort, ideal mit Morgensonne und Schutz vor Mittagshitze und austrocknendem Wind. Der Boden sollte humos, locker und stets leicht feucht sein, dabei aber Wasser rasch ableiten. Günstig ist ein pH-Wert von etwa 5,5–7. In schwereren Böden hilft die Beimischung von Lauberde und grobem Sand ins Pflanzloch. Eine Mulchschicht aus Laub stabilisiert die Feuchtigkeit und erhöht den Humusanteil, was sich in einer längeren Blütezeit zeigt. Wässern ist vor allem im Frühjahr beim Austrieb und während der Blüte wichtig. In heißen, trockenen Sommern kann die Pflanze teilweise einziehen und eine kurze Ruhephase einlegen, nach Abkühlung und Niederschlägen treibt sie erneut aus. Zur Düngung genügt meist Kompost oder eine schwache Gabe organischen Düngers im Frühjahr, zu viel Stickstoff führt zu weichem Gewebe. Gepflanzt wird meist von März bis Mai oder von September bis Oktober, im Abstand von 30–35 cm, etwa 7–9 Stk/m². In Gefäßen gedeiht sie in durchlässigem Substrat mit Lauberdeanteil, mit einer Drainageschicht am Boden und regelmäßigem Gießen ohne Staunässe. Die Frosthärte wird mit etwa -20 °C angegeben, an geschützten Stellen unter Mulch ist die Überwinterung zuverlässig. Bei zu dichtem Stand und anhaltender Nässe kann Stängelgrundfäule auftreten, an Schädlingen vor allem Schnecken im Frühjahr und Blattläuse an jungen Trieben.

Autor: Nikol | Revision: 23.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch C)
EAN: 2284900490330
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 20-40
Blütenfarbe: Bernstein
Blütezeit: Mai, Juni, Juli, August, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Corydalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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