Gelber Fingerhut Digitalis lutea
Artikelnummer: 133755Produktdetailbeschreibung
Gelber Fingerhut - kurzlebige Staude, die ursprünglich aus West- und Mitteleuropa stammt. In der Natur wächst sie in lichten Eichen- und Buchenwäldern, an Waldrändern und entlang von Wegen, häufig auf eher steinigen, stellenweise kalkhaltigen Böden. Im Garten bildet sie eine bodennahe Rosette aus lanzettlichen, glänzend grünen Blättern, aus der kräftige, aufrechte Stängel emporwachsen. Von Juni bis August trägt sie einseitswendige Trauben kleiner, röhrig-glockenförmiger Blüten von etwa 2–2,5 cm Länge, hell zitronengelb mit dunklerem Schlund. Eine ausgewachsene Pflanze erreicht 0,6–0,9 m Höhe und etwa 0,3–0,4 m Breite. Nach der Blüte reifen Kapseln mit feinen Samen, und der Bestand sät sich oft leicht selbst aus, was die Art auch ohne regelmäßiges Nachpflanzen am Standort hält. Die Blüten liefern Nektar und werden gern von Hummeln und Bienen besucht. Die gesamte Pflanze ist giftig und enthält herzwirksame Glykoside, die in der Pharmakologie genutzt werden, weshalb in Haushalten mit kleinen Kindern und Haustieren erhöhte Vorsicht geboten ist. In Pflanzungen findet sie Verwendung in naturnah gestalteten Beeten, bei Rosen und Sträuchern oder zwischen Ziergräsern, wo das zarte Gelb natürlicher wirkt als die kräftig rosafarbenen Formen des Roten Fingerhuts.
Anbau: Am besten eignet sich ein sonniger bis halbschattiger Standort, idealerweise windgeschützt und ohne winterliche Staunässe. Geeignet ist ein durchlässiger, lehmig-sandiger bis steiniger Boden mit mittlerem Humusgehalt und guter Drainage. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6,5–7,5, auf leicht alkalischen und kalkhaltigeren Böden wächst die Pflanze ausgeglichener. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt in der Regel von März bis Oktober. Der Pflanzabstand beträgt etwa 35–40 cm, was je nach gewünschter Dichte rund 6–8 Pflanzen pro m² entspricht. Gegossen wird vor allem nach der Pflanzung und bei längerer Sommertrockenheit, im Winter ist dagegen dauerhafte Vernässung zu vermeiden, da sie das Risiko von Wurzelhalsfäule erhöht. Zur Düngung genügt im Frühjahr eine dünne Kompostschicht oder eine maßvolle Gabe eines ausgewogenen Düngers, zu hohe Stickstoffmengen führen zu weichem Gewebe und höherer Anfälligkeit. Nach der Blüte erscheinen bei vitalen Pflanzen häufig seitliche Blütenstiele. Ausgewachsene Horste sind bis etwa -25 bis -30 °C frosthart, junge Pflanzen vertragen im ersten Winter die Kombination aus Frost und Nässe schlechter, daher helfen trockener Mulch und eine Drainageschicht. An Krankheiten können Blattfleckenkrankheiten oder Echter Mehltau auftreten, vor allem bei zu dichtem Stand und dauerhaft feuchtem Laub, an Schädlingen gelegentlich Blattläuse und Schnecken.
Autor: Kristýna | Revision: 06.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch D) |
|---|---|
| EAN: | 2284900486180 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80, 80-100 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Digitalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Digitalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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