Gefleckter Wasserdost 'Riesenschirm' Eupatorium maculatum 'Riesenschirm'
Artikelnummer: 842800Produktdetailbeschreibung
Gefleckter Wasserdost 'Riesenschirm' - botanisch als Eutrochium maculatum geführt, in der Gartenpraxis häufig unter dem älteren Namen Eupatorium. Die Art stammt aus dem Osten Nordamerikas, wo sie auf feuchten Wiesen, an Rändern von Feuchtgebieten und entlang von Bächen wächst. Die Sorte 'Riesenschirm' bildet im Lauf der Saison feste, dunkel weinrote bis purpurschwarze Stängel und reiche Belaubung aus lanzettlichen, gesägten Blättern in sattem Grün. Im August und September erscheinen an den Triebspitzen doldenähnliche Rispen, meist 20–30 cm breit. Die Knospen öffnen sich weinrot und gehen beim Aufblühen in hell rosapurpurne Töne über, der Blütenstand duftet zart und wird von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen stark besucht. Nach der Blüte bilden sich behaarte Achänen, die trockene Silhouette behält ihre Struktur auch im Winter. In Pflanzungen kommt er in naturnahen Kombinationen mit Ziergräsern, Sonnenhut und Fetthennen oder an Wasserelementen zur Geltung. Als Solitär wirkt er in jedem Garten eindrucksvoll. Wind und Regen hält er gut stand. Er ist vollständig winterhart.
Anbau: Er gedeiht in voller Sonne bis lichtem Halbschatten, wo er feste Stängel bildet und von Juli bis September Schirmrispen kleiner Blüten trägt, die Schmetterlinge anlocken. Ein geschützter Standort ist günstig, bei Zugluft neigen sich die Stängel, bei höheren Formen ist eine Stütze einzuplanen. Am besten wächst er in tiefgründigem, humosem und nährstoffreichem Boden, der ständig leicht feucht, im Winter aber nicht vernässt ist, empfohlen ist ein pH-Wert von 6,0–7,5. Auf schweren Tonböden bewähren sich eine Drainageschicht und das Einarbeiten von Kompost mit Kies. Vor allem im ersten Jahr und während der Knospenbildung wird regelmäßig gegossen, Trockenheit verkürzt die Blüte. Eingewachsene Horste vertragen kurze Trockenperioden, am empfindlichsten sind sie jedoch gegenüber Winternässe. Zur Düngung genügt meist eine Kompostgabe im Frühjahr oder ein Langzeitdünger, zu viel Stickstoff fördert das Umfallen. Der Rückschnitt erfolgt Ende Winter bis zeitig im Frühjahr, die alten Stängel werden auf 5–10 cm eingekürzt, die trockenen Blütenstände können als Struktur über den Winter stehen bleiben. Eine 3–5 cm starke Mulchschicht aus Kompost gleicht die Feuchtigkeit aus und unterdrückt Unkraut. Die Pflanzung bewährt sich von März bis Mai oder im September und Oktober. Im Gefäß benötigt er ein großes Volumen von mindestens 30–40 l, ein Substrat mit lehmigem Anteil und regelmäßiges Gießen, im Winter ist der Topf vor Durchfrieren und Vernässung zu schützen. Die Frosthärte eingewachsener Horste liegt je nach Art und Quelle etwa zwischen -26 und -34 °C. Als Pflanzabstand werden 50–70 cm bei kompakteren Sorten und 80–100 cm bei hohen gewählt, etwa 2–4 Pflanzen pro m². An Krankheiten kann bei Trockenheit und dichtem Bestand Echter Mehltau auftreten, an Schädlingen Blattläuse und Schnecken an den Austrieben im Frühjahr. An warmen, trockenen Hängen verlangsamt sich das Wachstum, besser geeignet ist das Mikroklima am Teich oder ein lehmiger Gartenboden, geteilt werden die Horste meist im Frühjahr nach 3–5 Jahren.
Autor: Kristýna | Revision: 23.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch E) |
|---|---|
| EAN: | 2284900337178 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 200-250, 180-200 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blütezeit: | August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Pasport: | A: Eupatorium B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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