Gartenpetersilie Petroselinum sativum
Artikelnummer: 8360Detaillierte Produktbeschreibung
Petersilie - ein aromatisches Kraut aus der Familie der Doldenblütler, ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und dem Balkan, heute üblich in Nutz- und Ziergärten angebaut. Im ersten Jahr bildet sie eine dichte bodennahe Rosette von 30–50 cm Höhe und 25–40 cm Breite aus dunkelgrünen, fein geteilten Blättern. Im zweiten Jahr wächst ein hohler Blütenstiel von 60–100 cm Höhe, der von Juni bis August zusammengesetzte Dolden mit kleinen weißlichen bis gelbgrünen Blüten trägt, die von Bienen und kleinen Bestäubern besucht werden. Das Kraut hat ein rein würziges Aroma, bedingt durch den Gehalt an ätherischen Ölen, und findet in der Küche Verwendung in Suppen, Soßen, Salaten und Kräutermischungen. Die Blätter enthalten natürlich Vitamin C und Vitamin K sowie Mineralstoffe, daher passen sie gut in den normalen Speiseplan. Für Samen, die als Gewürz bestimmt sind, werden die Pflanzen bis zum Sommer des zweiten Jahres stehen gelassen, wenn kleine Doppelachänen reifen. Je nach Verwendung werden Sorten mit glatten Blättern für ein ausgeprägteres Aroma und krause Sorten für festeres Kraut und dekorative Ränder gezüchtet, die auch auf dem Teller gut ihre Form behalten. Die Blattstiele sind schlank gerillt und erneuern sich beim Schnitt schnell aus der Mitte der Rosette. In der Komposition wirkt sie wie eine zarte grüne Spitze, die den Rand des Beetes auflockert und gut zu Schnittlauch, Ringelblumen und niedrigen Salaten passt.
Anbau: Bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit gleichmäßiger Feuchtigkeit und durchlässigem, humosem Boden, pH-Wert ca. 6–7,5. Die Aussaat erfolgt von März bis August, die Keimung ist oft langsamer, häufig 3–4 Wochen, daher wird eine konstant feuchte Oberfläche gehalten. Die Pflanzen werden nach dem Auflaufen im Abstand von 25–30 cm vereinzelt, was etwa 9–12 Pflanzen pro m² entspricht. Regelmäßiges Beschneiden der Blätter fördert die Verdichtung, während im zweiten Jahr nach der Blüte die Blätter schnell steifer und ausgeprägter werden. Düngung mit Kompost oder eine leichte Stickstoffgabe im Frühjahr verbessert die Qualität des Krauts, in Behältern helfen häufigeres Gießen und eine Drainageschicht. Im Beet ist Petersilie bis ca. -20 °C frostbeständig, im Topf ist es ratsam, den Wurzelballen vor dem Durchfrieren zu schützen. Von Krankheiten können Blattflecken, bei zu dichter Pflanzung auch Mehltau auftreten, von Schädlingen Blattläuse und die Petersilienfliege, Vorbeugung ist ein luftiger Pflanzabstand und Standortwechsel. Die Ernte des Krauts erfolgt laufend, am häufigsten von April bis Oktober, bei überwinterten Pflanzen auch schon im zeitigen Frühjahr. Für die Küche werden hauptsächlich junge Blätter verwendet, die kurzes Kochen vertragen, am intensivsten sind sie jedoch frisch oder erst zum Schluss hinzugefügt. Ein größeres Gefäß mit einem Volumen von mindestens 5–7 l hält die Feuchtigkeit stabiler und ermöglicht die Bildung eines kompakten Büschels von 30–45 cm. Bei Hitze helfen Mulch und Bewässerung an den Wurzeln, damit das Kraut nicht grob wird und nicht vorzeitig in Blüte geht. Eine abwechselnde Pflanzung und das Nicht-Anbauen nach anderem Doldenblütler-Gemüse ist ratsam, um den Krankheitsdruck zu verringern.
Autor: Nikol | Revision: 19.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900125980 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Petroselinum B: CZ-4282 C: 26/FP/0059 D: IT |
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.
