Garten-Margerite 'White Lion' Leucanthemum × superbum 'White Lion'
Artikelnummer: 120585 9999488 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Garten-Margerite 'White Lion' - gehört zur Gruppe der Sommermargeriten Leucanthemum × superbum, die durch Züchtung aus europäischen und pyrenäischen Arten der Gattung Leucanthemum entstanden sind. Im Unterschied zur Wiesen-Margerite Leucanthemum vulgare besitzt sie meist größere Blütenkörbe und eine kräftigere Blattmasse, bei dieser Sorte ist jedoch ein niedriger, kompakter Wuchs das Zuchtziel. Die Pflanze bildet rasch einen geschlossenen Horst und behält ihre Form auch in kleineren Vorgärten. Ausgewachsen erreicht sie etwa 20–25 cm Höhe und 20–30 cm Breite, die Blätter sind lanzettlich, am Rand gesägt und sattgrün. Von Juni bis September erscheinen auf festen, kurzen Stielen Blütenkörbe, die auch in kleinen Pflanzungen klar und ausdrucksstark wirken. Die Zungenblüten sind weiß, die Mitte ist gelb, der Blütendurchmesser liegt häufig bei etwa 6–8 cm. Die Blüten sind ohne ausgeprägten Duft. Bei ausgewählten Linien können sich neue Knospen etagenweise über den verblühten Blüten bilden, wodurch sich die Gesamtwirkung der Blüte verlängert. Die Blüten eignen sich auch als Schnittblumen für kleinere Gebinde, in denen der Kontrast von Weiß und Gelb zur Geltung kommt. Die Pflanze ist bienenfreundlich und lässt sich gut mit Lavendel, Katzenminze, niedrigen Fetthennen, Schwingel oder mit Frühjahrszwiebelblumen kombinieren, deren einziehendes Laub vom grünen Horst der Margerite überdeckt wird. Sie eignet sich für Gärtner aller Erfahrungsstufen und bereichert Gartengestaltungen mit Vielfalt und Schönheit.
Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne, in den wärmsten Regionen verträgt sie auch leichten Halbschatten am Nachmittag, für eine reiche Blüte benötigt sie jedoch mindestens 6 Stunden Licht täglich. Empfehlenswert ist ein luftiger, windgeschützter Standort, denn eine leichte Luftbewegung beugt Krankheiten vor, während starker Wind höhere Stiele knicken kann, die dann aufgebunden werden sollten. Ideal ist ein Mikroklima ohne Winternässe und ohne Stellen, an denen sich Wasser staut. Der Boden sollte mäßig nährstoffreich, humos und dabei gut durchlässig sein. In schwere Tonböden werden Kies, Sand oder Perlit eingearbeitet, auf eine Drainage ist stets zu achten, da Staunässe zu Wurzel- und Wurzelhalsfäule führt. Der empfohlene pH-Wert liegt im schwach sauren bis neutralen Bereich (etwa 5,5–6,5, häufig wird auch eine Toleranz gegenüber neutralem Boden angegeben). Gepflanzt wird im Frühjahr (März–April) oder im Herbst (September–Oktober), Containerpflanzen können bei ausreichender Bewässerung die ganze Saison über gesetzt werden. Nach der Pflanzung wird bis zum Anwachsen regelmäßig gegossen, danach eher durchdringend und seltener. Kurze Trockenheit wird recht gut vertragen, lange Hitzeperioden verkürzen jedoch die Blüte, daher empfiehlt sich bei Hitze ein tiefgründiges Wässern etwa 1× pro Woche. Gedüngt wird sparsam: im Frühjahr mit Kompost oder einem ausgewogenen Dünger, mit Stickstoff vorsichtig, damit die Triebe nicht umfallen. Der Rückschnitt besteht vor allem im laufenden Ausputzen verblühter Blütenkörbe, nach dem Hauptflor kann die Pflanze für eine Nachblüte leicht zurückgeschnitten werden, im Herbst werden die Stiele bodennah gekürzt. Für eine lange Lebensdauer werden die Horste alle 2–3 Jahre geteilt. Gemulcht wird mit einer dünnen Schicht Kompost oder Kies, der Mulch sollte jedoch nicht am Wurzelhals anliegen. Im Kübel empfiehlt sich ein größeres Gefäß mit sehr durchlässigem Substrat und Drainageschicht, im Winter ist der Kübel vor anhaltender Durchnässung zu schützen (z. B. unter einem Dach). Für Einsteiger ist entscheidend, nicht zu viel zu gießen und nicht auf undurchlässigem Boden zu pflanzen. Die häufigsten Schädlinge sind Blattläuse, Thripse, Weiße Fliegen und Spinnmilben, an Krankheiten können Echter Mehltau oder Blattfleckenkrankheiten auftreten, vor allem bei zu dichtem Bestand und höherer Feuchtigkeit. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt je nach Sorte etwa 45–60 cm. Die Frosthärte liegt etwa zwischen −20 °C und −29 °C, bei einigen Sommermargeriten sogar bei etwa −34 °C. Im Kübel ist die Widerstandsfähigkeit stets geringer, da der Wurzelballen schneller durchfriert.
Autor: Kristýna | Revision: 30.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Margeriten |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Weiß, Bernstein |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Leucanthemum B: CZ-4282 C: 26/FP/0091 D: PL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
