Garten-Götterblume 'Queen Victoria' Dodecatheon meadia 'Queen Victoria'

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Die Garten-Götterblume 'Queen Victoria' bringt elegante „Sternschnuppen“ ins Beet. Die Blüten stehen auf schlanken Stielen im Frühjahrsbeet und passen gut an Teichufer und in lichte Unterpflanzungen. Im Mai und Juni trägt sie an etwa 30–40 cm hohen Stielen mehrere rosaviolette Blüten mit zurückgeschlagenen Zipfeln und kontrastierender Mitte. Nach der Blüte zieht sie bald ein und eignet sich daher für Pflanzungen, in denen Farne, Funkien oder Ziergräser im Sommer den Platz übernehmen. Bewährt hat sich der Anbau in humosem, stets leicht feuchtem Boden in Sonne oder Halbschatten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Garten-Götterblume 'Queen Victoria' - heute häufig auch als Primula meadia geführt, stammt aus dem Osten Nordamerikas, wo sie in lichten Wäldern, an Prärierändern und an feuchteren steinigen Hängen wächst. Die Sorte 'Queen Victoria' bildet einen kompakten Horst mit kurzem, senkrechtem Rhizom und einer grundständigen Rosette glänzend grüner Blätter. Zwischen Spätfrühling und Frühsommer erscheinen dünne, etwa 30–40 cm hohe Stiele mit meist 5–10 Blüten, deren deutlich zurückgeschlagene Kronblätter nach oben weisen, während die dunkleren Staubbeutel nach unten gerichtet bleiben. Die Färbung ist rosaviolett, an der Basis mit einem weißen bis gelblichen Ring, der die „sternförmige“ Blütenform betont. Nach der Blüte zieht die Pflanze rasch ein und geht in die Sommerruhe über, in der im Beet nur eine zarte Spur der Stiele zurückbleibt. In der Gestaltung wirkt sie am besten in der Unterpflanzung von Laubgehölzen, an Wasserelementen sowie in Kies- und Waldstaudenpflanzungen, wo Lerchensporn, Anemonen, frühe Farne oder kleine Seggen die Frühjahrswirkung ergänzen. Die Blüten liefern im Frühjahr Nektar und Pollen und werden daher gern von Bestäubern besucht. In Staudenmischungen ist zu berücksichtigen, dass nach dem Einziehen eine Lücke entsteht, weshalb sie oft zu später austreibenden Pflanzen wie Funkien, Purpurglöckchen oder Farnen gesetzt wird.

Anbau: Für die Götterblume empfiehlt sich ein geschützter Standort in Sonne bis Halbschatten, in wärmeren Lagen ist Halbschatten mit gleichmäßiger Feuchtigkeit die sicherere Wahl. Der Boden sollte humos, gut durchlässig und zugleich stets leicht feucht sein, Staunässe im Winter erhöht das Risiko von Rhizomfäule. Geeignet ist ein pH-Wert von etwa 5,5–7,0. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder im September und Oktober, die Blütezeit fällt in den Mai bis Juni. Nach der Blüte wird das Gießen schrittweise reduziert, da die Sommerruhe eher trockenere Verhältnisse als dauerhafte Nässe erfordert. Die Frosthärte wird mit etwa -23 °C angegeben, bei guter Drainage verträgt sie meist auch niedrigere Temperaturen von etwa -25 °C. Pflanzabstände von 25–30 cm entsprechen etwa 9–12 Pflanzen pro m². Bei Kultur im Gefäß sind ein tieferer Topf und eine Drainageschicht wichtig. An Krankheiten treten vor allem Fäulnisprobleme in vernässten Böden auf, an Schädlingen können Schnecken an jungen Blättern und Larven des Dickmaulrüsslers an den Wurzeln Schaden anrichten. Die Düngung muss nicht intensiv sein, in der Praxis genügt im Frühjahr eine dünne Schicht Lauberde oder Kompost, damit der Boden Humus und Feuchtigkeit hält. Mulch aus feiner Rinde oder Laub schützt im Frühjahr vor Austrocknung, im Sommer sollte das Substrat zwischen den Wassergaben jedoch leicht abtrocknen. 

Autor: Kristýna | Revision: 20.01. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch D)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 20-40
Blütenfarbe: Rosa, lila
Blütezeit: Mai, Juni
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Dodecatheon B: CZ-4282 C: 25/FP/0130 D: PL
Plant Passport 2: A: Dodecatheon B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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