Flatter-Binse 'Spiralis' - Juncus effusus 'Spiralis' Juncus effusus 'Spiralis'
Artikelnummer: 60658 60657 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Sumpf-Binse 'Spiralis' - gehört zu den Sumpfstauden aus der Familie der Binsengewächse. Sie stammt von einer Art ab, die in gemäßigten Zonen Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet ist und Feuchtgebiete, Quellen und Ränder langsam fließender Gewässer besiedelt. Der Kultivar 'Spiralis' unterscheidet sich von der gewöhnlichen Binse hauptsächlich durch seinen Habitus; anstelle von geraden Stängeln bildet er blattlose, zylindrische Stängel, die zu lockeren Spiralen verdreht sind und wie grüne Federn wirken. Die Stängel sind glatt, voll von weißem Mark, im Sommer dunkelgrün und im Winter oft strohgelb gefärbt. Aus den Rhizomen wächst ein dichter Horst, der im Erwachsenenalter normalerweise 30–45 cm in der Höhe und 30–45 cm in der Breite erreicht, mit dem Alter kann er sich langsam seitlich ausdehnen. Von Juni bis August erscheinen an den Stängeln unauffällige seitliche Blütenstände mit kleinen Blüten in grünbraunen Tönen, wobei die Textur und der Rhythmus der Stängel dekorativer sind als die Blüte selbst. Er findet Verwendung an kleinen Teichen, in Regengärten und in Behältern, wo er eine vertikale Linie zwischen blühenden Stauden bildet. Die Stängel werden manchmal auch als unkonventionelle Struktur für Arrangements verwendet. Er lässt sich gut mit Schwertlilien, Seggen und Farnen an feuchteren Standorten kombinieren. Sie eignet sich für Gärtner, die eine unkonventionelle Pflanze zur Belebung ihrer Gartengestaltungen suchen.
Anbau: Am besten gedeiht sie an voller Sonne bis Halbschatten, idealerweise in dauerhaft feuchtem Boden oder bei leichter Überflutung von etwa 5–10 cm. Geeignet ist humose Erde mit einem Anteil an Torf, sie verträgt auch lehmige Böden, entscheidend ist eine stabile Feuchtigkeit und das Nichtaustrocknen des Wurzelballens. Die Bodenreaktion kann sauer bis neutral sein, in der Praxis bewährt sich etwa ein pH-Wert von 5,0–7,0. Bei der Pflanzung an Wasserstellen werden oft Körbe für Wasserpflanzen oder versenkte Behälter verwendet, die helfen, den Horst im vorgesehenen Bereich zu halten, da die Rhizome den Rand des Bestandes langsam erweitern können. Die Pflanzen werden am häufigsten von März bis Mai oder von September bis Oktober gepflanzt, bei Containerpflanzen auch während der Saison bei gesicherter Bewässerung. Die Abstände werden etwa 35–40 cm gewählt, was ungefähr 6–9 Pflanzen pro m² entspricht. Die Düngung ist normalerweise mäßig, auf Beeten reicht eine Frühlingsgabe Kompost, bei Behältern bewährt sich eine geringe Menge langsam löslichen Düngers im Frühjahr. Der Schnitt erfolgt in der Regel am Ende des Winters oder im frühen Frühjahr durch Entfernen vertrockneter Stängel, damit der neue Wuchs sauber hervorgeht. Auf Beeten hilft eine Mulchschicht aus Laub oder feiner Rinde, die Feuchtigkeit speichert und die Überhitzung des Bodens verhindert. Unter unseren Bedingungen ist die Pflanze etwa -25 bis -30 °C frostbeständig, in kleinen Behältern kann ein Winterschutz des Wurzelballens hilfreich sein. Die Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge ist in der Regel gut, das häufigste Problem ist Trockenheit, die zu Gelbfärbung und Austrocknung der Stängel führt.
Autor: Kristýna | Revision: 29.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch J) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60, 20-40 |
| Blütenfarbe: | Braun |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Juncus B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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