Flachblatt-Mannstreu Eryngium planum
Artikelnummer: 3340 50187 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Flachblatt-Mannstreu - ausdauernde Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Sie ist beispielsweise mit der Möhre verwandt, erinnert im Aussehen jedoch an Disteln. Die Heimat sind offene Steppen- und Sandstandorte Europas und Westasiens, wo sie in der Sonne auf mageren, mineralischen Böden wächst. Sie bildet eine tiefere Pfahlwurzel, mit der sie sparsam mit Wasser haushaltet. Ein Umpflanzen älterer Exemplare wird deshalb weniger gut vertragen. Der Wuchs ist steif und reich verzweigt. Die Blätter sind ledrig, die grundständigen teilweise ungeteilt, die höheren feiner gegliedert und am Rand dornig. In voller Sonne färben sich die oberen Stängelpartien und die Hochblätter blau, auf mageren Böden ist die Färbung am intensivsten. Von Juli bis September erscheinen kugelige bis eiförmige Blütenköpfe mit einem Durchmesser von etwa 2–3 cm. Sie sind von stacheligen Hochblättern umgeben, die sich stahlblau färben. Nach der Blüte bewahren die Blütenstände ihre Struktur und wirken im Winter wie ein skulpturales Element im Beet. Die Pflanze wird in der Regel 60–100 cm hoch und 40–60 cm breit. Die Blüten liefern Nektar und Pollen und werden daher gern von Bienen und Schmetterlingen besucht. Für Schnitt und Trocknung eignen sich sowohl frische als auch voll ausgefärbte Blütenköpfe, in Gestecken setzen sie einen kühlen blauen Akzent. In der Kombination harmoniert Flachblatt-Mannstreu gut mit Ziergräsern, Lavendel, Salbei, Fetthennen oder Schafgarben und eignet sich auch für steppenartige Pflanzungen. Eine ausgezeichnete Wahl für alle, die Pflanzen mit attraktiven Blüten suchen, die trockeneren Bedingungen standhalten.
Anbau: Die Pflanze gedeiht in voller Sonne an einem warmen, luftigen und zugleich windgeschützten Standort. Am reichsten blüht sie in einem trockeneren Kleinklima an Kiesbeeten, Trockenmauern und durchlässigen Hängen. Erforderlich ist ein leichter bis mittelschwerer Boden mit hervorragender Drainage, oft mit Beimischung von Kies oder Sand. Anhaltende Staunässe im Winter führt zu Fäulnis am Wurzelhals. Empfohlen wird ein neutraler bis leicht alkalischer pH-Wert von 6,8–8,0. Nach der Pflanzung wird der Boden in der ersten Saison gleichmäßig feucht gehalten, danach sind die Pflanzen trockenheitsverträglich und ein Gießen ist vor allem bei längerer Trockenheit nötig. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine dünne Schicht Kompost. Ein Stickstoffüberschuss fördert üppiges Laub und das Umfallen der Stängel. Als Mulch eignet sich eher mineralisches Material (Kies), organischer Mulch wird nicht direkt an den Wurzelhals gegeben. Die Blütenstängel können nach der Blüte entfernt oder als Winterstruktur stehen gelassen werden, der Rückschnitt erfolgt dann zeitig im Frühjahr. Die Blütezeit liegt gewöhnlich von Juni bis August, bei manchen Arten bis September. Für Trockengebinde werden die Blütenstände im Juli–August bei voller Ausfärbung geerntet. Am zuverlässigsten gelingt die Pflanzung im Frühjahr (März–Mai) oder im Frühherbst (September–Oktober), wobei die Durchwurzelung vor dem Winter entscheidend ist. Die Frosthärte liegt bei den Gartenarten bei etwa −25 bis −34 °C, das größte Risiko ist Winternässe. Bei Kultur im Kübel werden ein tieferes Gefäß und ein sehr durchlässiges Substrat gewählt, im Winter ist ein reduziertes Gießen entscheidend. Der Pflanzabstand beträgt in der Regel 30–50 cm je nach Wuchs. An Krankheiten können Echter Mehltau und Blattflecken auftreten, bei Vernässung Fäulnis. An Schädlingen kommen Blattläuse an jungen Trieben und Schnecken an frisch austreibenden Pflanzen vor.
Autor: Kristýna | Revision: 23.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch E) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 60-80 |
| Blütenfarbe: | Blau |
| Blattfarbe: | Grün, Blau |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Eryngium B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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