Flachblatt-Mannstreu 'Blue Hobbit' Eryngium planum 'Blue Hobbit'
Artikelnummer: 3341Produktdetailbeschreibung
Flachblatt-Mannstreu 'Blue Hobbit' - stammt von natürlichen Standorten mit flachgründigem, steinigem Boden und sommerlicher Trockenheit, was sich in ihrem festen Wuchs und ihren bescheidenen Ansprüchen widerspiegelt. Die Sorte 'Blue Hobbit' gehört zu den niedrigsten Selektionen der Art und bildet einen kompakten, dicht verzweigten Horst mit kürzeren Internodien. Im Gegensatz zu höheren Sorten wie 'Blaukappe' kommt sie auch im vorderen Beetbereich und in kleineren Gärten zur Geltung. Von Juli bis September erscheinen an den Triebspitzen kugelige Blütenköpfe von 3–4 cm, umgeben von schmalen, dornigen Hochblättern, die eine stahlblaue Farbe annehmen. Die Blätter sind graugrün, sitzend, mit fein bedorntem Rand und nicht giftig. Die ausgewachsene Pflanze erreicht etwa 30–40 cm Höhe und rund 30–35 cm Breite, fügt sich daher gut in kleinere Kompositionen ein und bedrängt benachbarte Stauden nicht. Die Blüten sind bienenfreundlich und locken auch Schmetterlinge an, nach der Blüte entstehen dekorative Fruchtstände, die sich zum Trocknen eignen. Im Beet harmoniert sie mit Schwingel, Federgras, Fetthennen, Salbei und niedrigen Sonnenhüten, wo sie einen markanten Formkontrast bildet.
Anbau: Sie gedeiht in voller Sonne an einem warmen, luftigen und windgeschützten Standort. Am reichsten blühen die Pflanzen in trockenerem Mikroklima an Kiesbeeten, Mauern und durchlässigen Hängen. Erforderlich ist ein leichter bis mittelschwerer Boden mit ausgezeichneter Drainage, häufig mit Beimischung von Kies oder Sand, anhaltende Winternässe führt zu Fäulnis am Wurzelhals. Der empfohlene pH-Wert ist neutral bis leicht alkalisch, 6,8–8,0. Nach der Pflanzung wird der Boden in der ersten Saison gleichmäßig feucht gehalten, danach sind die Pflanzen trockenheitsresistent und eine Bewässerung ist vor allem bei langer Trockenheit nötig. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine dünne Schicht Kompost, ein Stickstoffüberschuss fördert üppiges Laub und das Umfallen der Stängel. Als Mulch eignet sich eher mineralisches Material (Kies), organischer Mulch wird nicht direkt an den Wurzelhals gegeben. Die Blütenstängel können nach der Blüte entfernt oder als Winterstruktur stehen gelassen werden, der Rückschnitt erfolgt dann zeitig im Frühjahr. Die Blüte erstreckt sich in der Regel von Juni bis August, bei manchen Arten bis September, für Trockengestecke werden die Blütenstände im Juli–August bei voller Färbung „geerntet“. Am zuverlässigsten gelingt die Pflanzung im Frühjahr (März–Mai) oder zu Beginn des Herbstes (September–Oktober), wobei die Durchwurzelung vor dem Winter entscheidend ist. Die Frosthärte liegt bei Gartenarten etwa bei −25 bis −34 °C, das Hauptrisiko ist Winternässe. Bei Kultur im Gefäß werden ein tieferer Topf und ein sehr durchlässiges Substrat gewählt, im Winter ist eine reduzierte Bewässerung entscheidend. Die Pflanzabstände betragen je nach Wuchs üblicherweise 30–50 cm. An Krankheiten können Echter Mehltau und Blattflecken auftreten, bei Staunässe Fäulnis, an Schädlingen Blattläuse an jungen Trieben und Schnecken an frisch austreibenden Pflanzen.
Autor: Kristýna | Revision: 23.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch E) |
|---|---|
| EAN: | 2284900076602 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | lila |
| Blütezeit: | Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Eryngium B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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