Fingerhut-Bartfaden 'Husker Red Strain' Penstemon digitalis 'Husker Red Strain'
Artikelnummer: 39020 39024 3249 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Fingerhut-Bartfaden 'Husker Red Strain' - ausdauernde Staude aus der Familie der Wegerichgewächse, beheimatet im östlichen Teil Nordamerikas, wo sie an den Rändern lichter Wälder und in Prärien auf gut durchlässigen Böden wächst. Die Sorte 'Husker Red Strain' entstand durch Auslese an der University of Nebraska, wo Dale Lindgren Sämlinge mit dunkel weinrotem Laub selektierte, und wurde 1983 in den Handel eingeführt. Sie wurde von der Perennial Plant Association als Plant of the Year 1996 ausgezeichnet. Die Bezeichnung „Strain“ steht für eine ausgeglichenere Linie mit einem höheren Anteil an Pflanzen mit rotviolettem Laub. Die Pflanze bildet einen horstigen Wuchs mit grundständiger Rosette und festen, aufrechten Stängeln. Unter Gartenbedingungen erreicht sie meist 70–100 cm Höhe und eine Breite von 40–60 cm. Im Frühjahr erscheinen lanzettliche Blätter in dunklem Rotviolett bis Weinrot, die im Sommer häufig in ein dunkles Grün mit bronzefarbenem Hauch übergehen. Von Ende Mai bis Juli entfalten sich an den Triebspitzen luftige Rispen aus röhrenförmigen, zweilippigen Blüten von etwa 2–3 cm Länge in Weiß, mitunter mit zartem rosafarbenem Hauch. Die Blüten bieten Bienen und Hummeln Nektar und Pollen, und die Blütenstände lassen sich für den Schnitt verwenden. Nach der Blüte bleiben die schlanken Stängel mit den Samenkapseln als feine Zeichnung stehen und verlängern die Struktur im Beet bis in den Herbst. In Pflanzungen harmoniert die Staude mit Gräsern, Salbei, Rudbeckien oder Schafgarbe, wobei das weinrote Laub die hellen Blütentöne betont.
Anbau: Benötigt wird volle Sonne und ein warmer, geschützter Standort, an dem der Boden im Winter nicht dauerhaft nass bleibt. Am besten eignet sich ein durchlässiges, sandig-lehmiges bis kiesiges Substrat mit guter Drainage im pH-Bereich von etwa 6,5–7,8, oft gedeiht die Pflanze auch auf leicht kalkhaltigem Untergrund. Gießen ist vor allem nach der Pflanzung wichtig, nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze trockenere Phasen, und Staunässe ist meist riskanter als kurzzeitige Trockenheit. Die Düngung erfolgt sparsam, geeignet sind Kompost im Frühjahr oder ein Langzeitdünger mit geringerem Stickstoffanteil, damit die Triebe fest bleiben und nicht vergeilen. Nach der Blüte werden die Bestände oft durch leichtes Einkürzen der Triebe verdichtet, ein tiefer Rückschnitt ins alte Holz wird vermieden. Am Ende des Winters werden beschädigte Teile entfernt und ein Teil der grünen Triebe für einen rascheren Neuaustrieb belassen. Gepflanzt wird meist von März bis Mai oder von September bis Oktober im Abstand von 35–40 cm, also etwa 6–9 Pflanzen pro m². Gut eingewachsene Pflanzen vertragen in trockenem, gut drainiertem Boden in der Regel etwa -20 °C, in kälteren Lagen und bei frischen Pflanzungen bewährt sich eine leichte Abdeckung mit Reisig oder ein trockener mineralischer Mulch, der den Wurzelhals im Winter belüftet hält. In Gefäßen ist ein Winterschutz für den Wurzelballen nötig und vor allem ein guter Abzug überschüssigen Wassers, da durchnässtes Substrat das Risiko des Auswinterns erhöht. An Krankheiten können bei Nässe Wurzelfäule oder Echter Mehltau auftreten, gelegentlich finden sich an jungen Trieben Blattläuse und in warmen Sommern auch Spinnmilben.
Autor: Nikol | Revision: 12.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80, 80-100 |
| Blütenfarbe: | Rosa, Weiß |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Penstemon B: CZ-4282 C: 25/FP/0130 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Penstemon B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
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