Filziges Hornkraut 'Silberteppich' Cerastium tomentosum var. columnae 'Silberteppich'
Artikelnummer: 1860Produktdetailbeschreibung
Filziges Hornkraut 'Silberteppich' - gehört zu den Nelkengewächsen und stammt von steinigen, sonnigen Standorten Südeuropas, wo es in flachgründigen, kalkhaltigen und gut drainierten Böden wächst. Die Sorte bildet einen kompakteren, weniger stark wuchernden Bestand als die Art und lässt sich daher auch in kleineren Pflanzungen gut einsetzen. Die bodennahen Triebe tragen schmal-lanzettliche, dicht filzige Blätter in Silbergrau bis Graugrün, die ihre Farbe den größten Teil des Jahres behalten und als heller Hintergrund für dunkellaubige Stauden zur Geltung kommen. Im Mai und Juni erscheinen über dem Laub niedrige Stängel mit sternförmigen, fünfzähligen Blüten, deren weiße Kronblätter fein eingekerbt sind und in der Mitte kontrastierende gelbe Staubblätter tragen. Die Pflanze eignet sich für Steingärten, Kiesbeete, Trockenmauern, Wegränder und als Unterpflanzung von Zwiebelblumen, deren Fläche sie nach der Blüte bedeckt. Fein wirkt sie neben Steinkraut, Thymian, Fetthenne, niedrigen Nelken oder Schwingel, die ähnliche Ansprüche an einen trockeneren Standort stellen. Zur Blütezeit erreicht sie meist 10–15 cm, der Blattteppich 5–10 cm, die Breite des Bestands entwickelt sich gewöhnlich auf 40–60 cm. Nach der Blüte reifen kleine Samenkapseln, in der Praxis spielt jedoch die vegetative Ausbreitung über kurze Triebe, die Lücken schließen, die größere Rolle.
Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in voller Sonne an geschützter Stelle, wo das Laub dicht silbrig bleibt und der Bestand weniger unter Krankheiten leidet. Der Boden sollte leicht und durchlässig sein, idealerweise kiesig bis sandig, auf schweren Tonböden empfehlen sich eine Drainageschicht und die Beimischung von grobem Sand oder Kies. Geeignet ist eine neutrale bis leicht alkalische Bodenreaktion, etwa pH 6,5–8,0. Die Pflanzung erfolgt üblicherweise von März bis Oktober mit Abständen von 25–30 cm, was etwa 11–16 Pflanzen pro m² entspricht. Im ersten Jahr ist regelmäßigeres Gießen förderlich, nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze Trockenheit gut. Überdüngung lohnt sich nicht, da sie weichen Wuchs fördert. Nach der Blüte wird der Bestand häufig leicht zurückgeschnitten, was die Verdichtung fördert und verblühte Stängel entfernt. Die Frosthärte ist hoch, etwa bis −34 °C, ein Risiko stellen jedoch anhaltende Winternässe und verdichtete Böden dar, die zu Fäulnis oder Verkahlen der Mitte führen können. In Gefäßen und Trögen bewährt sich ein mineralischeres Substrat mit höherem Kiesanteil und Gießen nach dem Abtrocknen. Eine Mulchschicht aus Kies verhindert das Ausschwemmen der Erde und betont die weiße Blütenfarbe. Im Winter ist es entscheidend, anhaltende Vernässung zu vermeiden, damit der Bestand nicht fault. An Krankheiten können bei Staunässe Wurzelfäule und bei der Aussaat Umfallkrankheit auftreten, ansonsten wird das Hornkraut kaum von Schädlingen befallen.
Autor: Nikol | Revision: 21.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch C) |
|---|---|
| EAN: | 2284900097072 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 0-10 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blattfarbe: | Grün, Grau/Silber |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Cerastium B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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