Felsengebirgs-Tanne 'Compacta' Abies lasiocarpa 'Compacta'
Artikelnummer: 8885879Produktdetailbeschreibung
Felsengebirgs-Tanne 'Compacta' - eine niedrige, langsam wachsende Sorte, geschätzt für ihren dichten und regelmäßigen Wuchs. Die Art stammt aus dem westlichen Nordamerika, wo sie in höheren Lagen mit langen Wintern und sauberer Luft wächst. Die Sorte 'Compacta' ist eine Auslese mit deutlich verlangsamtem Wachstum und regelmäßig kegelförmigem, sehr dichtem Habitus. Ausgewachsen erreicht sie in Gärten meist etwa 2–3 m Höhe und 1–2 m Breite, die jährlichen Zuwächse liegen oft bei rund 5–10 cm. Die Nadeln sind kurz, etwa 15–25 mm, dicht angeordnet und blaugrün bis silbrig blau gefärbt, sodass die Sorte auch im Winter frisch wirkt. Die Zapfen der Art stehen aufrecht, sind länglich-eiförmig und etwa 6–10 cm groß, bei der Sorte werden sie jedoch eher selten angesetzt. Die Verwendung ist vielseitig, vom Solitär im Rasen über Heidegärten bis zu Stein- und Kiesbeeten, wo der Kontrast zwischen dem blauen Nadelkleid und dem dunkleren Grün benachbarter Gehölze besonders zur Geltung kommt. Dank des festen Kronenaufbaus verträgt sie Schnee gut, dennoch empfiehlt es sich, dichte Tannen nach schwerem Nassschnee abzuschütteln, damit die Triebe nicht auseinanderbrechen. Im Kübel erfolgt die Kultur in einem tieferen Container mit Drainage, in Nadelgehölzsubstrat mit einem Anteil an grobem Sand, im Winter wird das Gefäß mit einer Umhüllung vor dem Durchfrieren geschützt.
Die Felsengebirgs-Tanne ist ein immergrünes Nadelgehölz, das im Nordwesten Nordamerikas beheimatet ist, einschließlich der Gebirgsregionen Kanadas und der Vereinigten Staaten. Diese Tanne ist bekannt für ihre spitze, kegelförmige Krone und ihre symmetrische Gestalt. Sie trägt kurze, weiche Nadeln von hellgrüner bis blaugrüner Farbe, deren Unterseite silbrig weiß sein kann. Die Rinde der Stämme ist glatt, rotbraun oder graubraun. Abies lasiocarpa ist widerstandsfähig gegenüber kaltem Klima und kann auf verschiedenen Bodenarten wachsen, bevorzugt jedoch vor allem feuchte, gut drainierte Böden. Diese Tannenart gedeiht üblicherweise in Gebirgsregionen oder in höheren Lagen. Geschätzt wird sie für ihr dekoratives Erscheinungsbild und ihre Fähigkeit, auch unter rauen Bedingungen zu wachsen. Baumförmige Typen eignen sich als Solitär, besonders wirkungsvoll sind sie jedoch in einheitlichen, locker gestellten Gruppen, niedrigere bis gedrungene Sorten passen in größere Steingärten und Heidegärten. Sehr gut machen sie sich auch in Pflanzungen mit Stauden und niedrigen Rosen.
Anbau: Unter mitteleuropäischen Bedingungen kommt die Sorte am besten in der Sonne oder im lichten Halbschatten zur Geltung, in kühlerem Kleinklima ohne sommerliche Hitzeschäden und mit ausreichender Luftfeuchtigkeit. Ideal ist ein humoser, leicht saurer Boden mit einem pH-Wert von etwa 4,5–6,0, gleichmäßig feucht, aber gut drainiert. In schweren Lehmböden hilft eine Beimischung von Kies sowie die Pflanzung an einer leicht erhöhten Stelle, Tannen vertragen grundsätzlich keine anhaltende Staunässe. Das Gießen ist vor allem in den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig, später verkraftet die Pflanze kurze Trockenphasen besser als stehendes Wasser. Die Düngung erfolgt maßvoll, im Frühjahr genügen Kompost oder Nadelgehölzdünger, gegen Ende des Sommers wird Kalium bevorzugt. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht nötig, es werden lediglich beschädigte Äste entfernt. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen wird mit etwa -28 °C angegeben, junge Pflanzen profitieren von einem Wurzelschutz durch Mulch. Containerpflanzen werden üblicherweise von März bis Oktober gepflanzt. Bei Trockenheit können Spinnmilben auftreten, an geschwächten Pflanzen Blattläuse, in vernässten Böden pilzliche Wurzelkrankheiten. Für einen Solitär wird ein Abstand von etwa 2–3 m gewählt, in Gruppen wird mit etwa 1,5–2,5 m Abstand gepflanzt. In geschützten Lagen bewährt sich Mulch auch deshalb, weil er Temperatur und Feuchtigkeit im Wurzelbereich stabilisiert. Auf Standorten mit höherem Kalkgehalt im Boden kann sich die Nadelfarbe zu einem weniger intensiven Blau verändern, daher ist eine leicht saure Bodenreaktion von Vorteil. In der Nähe von Streusalz an Verkehrswegen empfiehlt sich ein ausreichender Abstand, damit sich die Nadeln im Vorfrühling nicht braun verfärben.
Autor: Kristýna | Revision: 18.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Tannen (Abies) |
|---|---|
| EAN: | 2284900446931 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 200-250, 250-300 |
| Blattfarbe: | Blau, Grau/Silber |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container oder Ballen |
| Plant Passport: | A: Abies B: CZ-4282 C: 25/FP/0034 D: CZ |
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