Feinblättriger Wiesenknopf 'Alba' - Sanguisorba tenuifolia 'Alba' Sanguisorba tenuifolia 'Alba'
Artikelnummer: 134853Detaillierte Produktbeschreibung
Blutkraut 'Alba' - eine hohe, horstbildende Staude aus der Familie der Rosengewächse. In der Natur wächst es in Ostasien, genannt werden Russland, Japan und Nordchina, typischerweise auf feuchteren Wiesen, an Ufern und an lichten Waldrändern. Aus diesem Ursprung erklärt sich die Vorliebe für frischere Böden und die Fähigkeit, einen stabilen Horst ohne unerwünschte Ausbreitung zu bilden. Die grundständige Rosette besteht aus dunkelgrünen, fein geteilten, unpaarig gefiederten Blättern mit schmalen, gesägten Fiederblättchen. Über ihnen erheben sich im Sommer dünne, verzweigte Stängel, die überhängende, schlanke Blütenstände tragen, die an weiße Bürsten oder Kätzchen erinnern. Die Blüten sind klein, ohne auffällige Blütenblätter, dekorativ sind vor allem die Textur und die Bewegung im Wind. Die Blütezeit fällt in den Spätsommer, meist von Juli bis September. Die Blüten werden von Bestäubern besucht und halten sich gleichzeitig gut in der Vase, sie eignen sich auch für Trockenbinderei. Die Pflanze ist weder dornig noch giftig. Die Gattung Sanguisorba ist bekannt für ihren Gerbstoffgehalt in den unterirdischen Teilen und hatte traditionell ihren Platz in der Kräuterheilkunde als adstringierendes Mittel, ohne gesundheitsbezogene Angaben. In der Komposition wird 'Alba' mit Ziergräsern, hohen Storchschnäbeln, Flammenblumen oder Herbstastern kombiniert, wo die weißen Blütenstände dunklere und wärmere Töne abmildern.
Anbau: Benötigt volle Sonne bis halbschattige Standorte und einen Boden, der auch im Sommer frisch bleibt. Am besten geeignet ist lehmiger bis toniger Boden mit guter Humusversorgung, aber mit funktionierender Drainage, damit im Winter kein Wasser an den Wurzeln steht. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6,5–8,0, auch leicht alkalische Böden werden gut vertragen. Die Bewässerung ist vor allem nach der Pflanzung und bei langer Trockenheit wichtig. Mulch aus geschnittenem Gras oder Kompost hilft, die Feuchtigkeit zu halten und die Bodentemperatur zu stabilisieren. Die Düngung ist in der Regel mäßig. Auf zu nährstoffreichen Böden können die Stängel weich werden und bei Regen eine Stütze benötigen. Die Pflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, mit Abständen von etwa 40–50 cm, was ungefähr 4–6 Pflanzen pro m² entspricht. Die Frostbeständigkeit von ausgereiften Horsten liegt in der Praxis etwa bei -28 °C. Nach der Blüte können die Blütenstiele zurückgeschnitten werden, um die Selbstaussaat zu reduzieren und das saubere Erscheinungsbild des Horstes zu fördern. Im Frühjahr werden die trockenen oberirdischen Teile entfernt. Das Austreiben ist auch nach strengeren Wintern zuverlässig. Die Vermehrung erfolgt in der Regel durch Teilung im Frühjahr oder Herbst, oder durch Aussaat. Krankheiten können Blattflecken oder Mehltau bei dichter Bepflanzung verursachen. Schädlinge sind Blattläuse oder bei jungen Pflanzen eventuell Schnecken.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 06.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch S) |
|---|---|
| EAN: | 2284900496189 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 140-160 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Sanquisorba B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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