Feigenbaum 'Jannot' Ficus carica 'Jannot'
Artikelnummer: 131323Detaillierte Produktbeschreibung
Feigenbaum 'Jannot' - eine wenig verbreitete, aber von Züchtern sehr geschätzte Sorte französischen Ursprungs, die sich durch zuverlässige Fruchtbildung, angenehm süßen Geschmack und ziemlich gute Anpassungsfähigkeit auszeichnet. Er wächst als mittelstark wachsender, laubabwerfender Strauch oder kleiner Baum, meist zwei bis drei Meter hoch, mit gut verzweigtem Habitus und großen, tief gelappten Blättern. Er hat feste, gut ausgereifte Triebe und wirkt ausgewogen und kompakter. Die Früchte sind mittelgroß, von regelmäßig birnenförmiger oder leicht ovaler Form, mit grünlich-gelber bis gelblicher Schale, die bei voller Reife einen wärmeren, hellgoldenen Ton annehmen kann. Das Fruchtfleisch ist rosa bis hellrot, süß, saftig und aromatisch, mit einer zarten fruchtigen Note. Die Sorte wird für ihren ausgewogenen Geschmack ohne übermäßige Säure und für die gute Konsistenz des Fruchtfleisches geschätzt. Die Reife erfolgt in der Regel von Ende August bis September, wobei die Früchte oft gestaffelt reifen, was die Erntezeit verlängert. In der Küche eignet er sich vor allem zum direkten Verzehr, da sein süßes, aromatisches Fruchtfleisch zur Geltung kommt. Er eignet sich auch für Salate, Desserts, Kuchen, zu Joghurt und Käse. Er kann auch für Marmeladen oder zum Trocknen verwendet werden. Er enthält Ballaststoffe, natürliche Zucker, Mineralstoffe und Antioxidantien, ähnlich wie andere Feigen, und ist somit ein wertvoller Bestandteil einer abwechslungsreichen Ernährung. Er trägt Früchte ohne die Notwendigkeit der Bestäubung durch die Feigenwespe. Die Frosthärte ist mäßig – in wärmeren Regionen Mitteleuropas überwintert er in der Regel gut, in kälteren Lagen ist ein Winterschutz ratsam. Er leidet in der Regel nicht an Krankheiten, solange er genügend Licht und trockene Wurzeln hat.
Anbau: Feigenbäume benötigen volle Sonne und einen warmen, geschützten Standort, idealerweise an einer Südwand. Sie bevorzugen leichte, gut durchlässige Erde mit Drainage und einem pH-Wert von etwa 6,0 bis 7,5. In den ersten drei Jahren ist es am besten, sie als Kübelpflanzen zu kultivieren – also in einem Topf, den Sie im Winter in einen kühlen, frostfreien Raum bei etwa 10 °C stellen. Wählen Sie die Töpfe schrittweise von 10–15 Litern bis zu 40–70 Litern für eine ausgewachsene Pflanze. Die Bewässerung sollte mäßig sein, mit Trockenphasen zwischen den Wassergaben, da Staunässe zum Blattfall und Wurzelfäule führt. Gleichzeitig benötigt sie während des Sommers eine regelmäßige, gleichmäßige Bewässerung, damit die Früchte nicht platzen. Mulch hilft, Feuchtigkeit zu speichern und die Temperatur zu stabilisieren. Bei Feigenbäumen bewährt sich am besten Holzmulch oder gehäckseltes Gras. Feigenbäume vertragen Trockenheit gut und können nach dem Anwurzeln im Boden mehrere Wochen ohne Regen auskommen. Gedüngt wird im Frühjahr mit Kompost oder einem Dünger mit hohem Kaliumgehalt von Mai bis Juli, ohne überschüssigen Stickstoff. Der Schnitt erfolgt im Frühjahr – schwache, erfrorene und sich kreuzende Triebe werden entfernt und eine offene Krone mit mehreren Hauptästen wird beibehalten. Die Frostbeständigkeit liegt meist bei etwa –12 bis –15 °C, daher ist in kälteren Regionen ein Winterschutz erforderlich, insbesondere bei jungen Pflanzen. Feigenbäume leiden im Allgemeinen nicht unter Krankheiten, am häufigsten treten Mehltau oder Schädlinge bei trockener Luft auf, aber insgesamt handelt es sich um ein sehr widerstandsfähiges und anspruchloses Gehölz.
Autor: Kamila | Überarbeitung: 16.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Feigenbäume |
|---|---|
| EAN: | 2284900463617 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 200-250, 250-300 |
| Fruchtfarbe: | Grün, Bernstein |
| Ernte-/Reifedatum: | August, September |
| Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): | Selbstbestäubend |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Ficus B: CZ-4282 C: 25/FP/0106 D: NL |
| Plant Passport 2: | A: Ficus B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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