Feigenbaum 'Firoma' Ficus carica 'Firoma'

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Eine relativ wenig verbreitete, aber sehr geschätzte Sorte, die aus der Kreuzung von Brown Turkey und Brunswick entstanden ist. Sie zeichnet sich durch Widerstandsfähigkeit, zuverlässigen und frühen Ertrag sowie ausgezeichneten Geschmack aus, was sie für Mitteleuropa geeignet macht. Sie wächst als Busch oder Baum von 2–3 m mit einer kompakten Krone und regeneriert sich gut nach dem Winter. Die Früchte sind mittelgroß bis groß, birnenförmig, mit einer grünlich-gelben bis gelb-braunen Schale und süßem rosa-bernsteinfarbenem Fruchtfleisch. Reift von Ende August bis September. Eignet sich für den direkten Verzehr und die Küche. Sie trägt ohne Bestäubung Früchte, ist mittel bis sehr frostbeständig und anspruchslos, solange sie nicht in feuchtem Boden steht.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Feigenbaum 'Firoma' - eine relativ wenig verbreitete, aber bei Züchtern sehr geschätzte Sorte, die aus einer Kreuzung der Kultivare Brown Turkey und Brunswick entstanden ist. Dank dieser Herkunft zeichnet sie sich durch Widerstandsfähigkeit, zuverlässige Fruchtbildung, frühere Reifung und sehr guten Geschmack aus, was sie zu einer interessanten Wahl für Züchter in Mitteleuropa macht. Sie wächst als mittelstark wachsender, laubabwerfender Strauch oder kleiner Baum, meist zwei bis drei Meter hoch, mit einem kompakten, gut verzweigten Habitus. Sie hat große, gelappte Blätter, gute Vitalität und regeneriert sich auch nach möglichen Winterschäden leicht. Die Früchte sind mittelgroß bis groß, birnenförmig, mit einer grünlich-gelben bis gelblich-braunen Schale, die bei voller Reife einen leichten Bronzeton annehmen kann. Das Fruchtfleisch ist hellrosa bis bernsteinfarben, süß, saftig, zart und angenehm aromatisch, mit einem honigartigen Fruchtcharakter, der für seine Eltern typisch ist. Die Reifung erfolgt meist von Ende August bis September, manchmal auch früher, je nach Verlauf des Sommers. Die Ernte ist regelmäßig und ziemlich reichlich. In der Küche eignet er sich zum direkten Verzehr, sehr gut für Salate, Desserts, Kuchen und zu Käse. Er eignet sich auch für Marmeladen, Kompotte oder zum Trocknen. Er enthält Ballaststoffe, Kalium, natürliche Zucker und Antioxidantien, die zu einer gesunden Verdauung und einer nahrhaften Ernährung beitragen, auch wenn es sich nicht um eine Heilpflanze im medizinischen Sinne handelt. Sie trägt ohne die Notwendigkeit der Bestäubung durch die Feigenwespe. Die Frostbeständigkeit ist mittel bis hoch, da er die Robustheit seiner Eltern geerbt hat. Er leidet meist nicht unter Krankheiten, solange er nicht in schwerem, ständig nassem Boden angebaut wird.

Anbau: Feigenbäume benötigen volle Sonne und einen warmen, geschützten Standort, idealerweise an einer Südwand. Sie bevorzugen leichte, gut durchlässige Erde mit Drainage und einem pH-Wert von etwa 6–7,5. Die ersten drei Jahre ist es am besten, sie als Kübelpflanzen zu ziehen – also in einem Topf, den Sie im Winter in einen kühlen, frostfreien Raum bei etwa 10 °C stellen. Wählen Sie die Töpfe schrittweise von 10–15 Litern bis zu 40–70 Litern für einen ausgewachsenen Baum. Die Bewässerung sollte mäßig sein, mit Austrocknung zwischen den Wassergaben, da Staunässe Blattfall und Wurzelfäule verursacht, aber während des Sommers benötigt er eine regelmäßige, gleichmäßige Bewässerung, damit die Früchte nicht platzen. Mulch hilft, Feuchtigkeit zu speichern und die Temperatur zu stabilisieren. Bei Feigenbäumen bewährt sich am besten Holzspäne oder Grasschnitt. Feigenbäume vertragen Trockenheit gut und können nach dem Einwurzeln im Boden mehrere Wochen ohne Regen auskommen. Sie werden im Frühjahr mit Kompost oder einem Dünger mit hohem Kaliumgehalt von Mai bis Juli gedüngt, ohne Stickstoffüberschuss. Der Schnitt erfolgt im Frühjahr – schwache, gefrorene und sich kreuzende Triebe werden entfernt und eine offene Krone mit mehreren Hauptästen wird beibehalten. Die Frostbeständigkeit liegt normalerweise bei etwa –12 bis –15 °C, daher ist in kälteren Regionen ein Winterschutz erforderlich, insbesondere bei jungen Pflanzen. Feigenbäume leiden im Allgemeinen nicht unter Krankheiten, Mehltau oder Schädlinge treten am häufigsten bei zu trockener Luft auf, aber insgesamt handelt es sich um ein sehr widerstandsfähiges und anspruchsloses Gehölz.

Autor: Kamila | Überarbeitung: 16.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Feigenbäume
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 200-250, 250-300
Fruchtfarbe: Grün, Bernstein, Braun
Ernte-/Reifedatum: August, September
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Selbstbestäubend
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Ficus B: CZ-4282 C: 24/FP/0055 D: NL

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